„Wir treffen uns heute, um etwas zu feiern“, leitet Lieselotte Sievert, Fachberaterin der DRK-KindertagesstĂ€tten im Kreisverband Weserbergland, das Treffen des Arbeitskreises Kinderschutz am 3. September ein. Grund der kleinen Feierstunde ist die Fertigstellung und Veröffentlichung der ersten eigenen Kinderschutzkonzeption des DRK-Kreisverbandes Weserbergland.

Erarbeitet vom Arbeitskreis Kinderschutz, bestehend aus Mitarbeiterinnen der DRK-KindertagesstĂ€tten im Kreisverband, spiegelt dieses Werk die Arbeit und die Entwicklung zum Thema Kinderschutz in jeder der 17 Einrichtungen wider. Sievert erklĂ€rt: „In dieser Konzeption haben wir ganz praktisch den IST-Stand unserer bisherigen Entwicklung zum Thema festgehalten. Damit stellen wir Verbindlichkeiten fĂŒr alle Beteiligten her, schaffen Sicherheit und stellen den Ansatz der PrĂ€vention in den Fokus unserer pĂ€dagogischen Arbeit.“ Sie weist auch darauf hin, dass diese BroschĂŒre Teil eines kontinuierlichen VerĂ€nderungs- und Verbesserungsprozesses und damit Teil des Kita-Alltags ist.

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Die fertige Kinderschutzkonzeption fĂŒr jede der DRK-Kitas als Geschenk. Foto: Symann/DRK

FachkrĂ€fte erhalten mit der Kinderschutzkonzeption praktische Anleitungen, um die grĂ¶ĂŸte Aufgabe, den Schutz der Kinder, im Kita-Alltag meistern zu können. FĂŒr Familien wird hiermit Transparenz ĂŒber die Kinderschutzarbeit in der Kita hergestellt. Das Wichtigste ist fĂŒr Sievert jedoch die Grundhaltung der pĂ€dagogischen FachkrĂ€fte: Genau hinschauen und zum Schutz der Kinder handeln, ganz im Sinne der GrundsĂ€tze des Roten Kreuzes.

GĂ€ste der Veranstaltung waren unter anderem Astrid Bergst, Kinder- und Jugendhilfereferentin des DRK-Landesverbandes sowie Thomas MĂŒller, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes. MĂŒller lobte in seiner kleinen Ansprache die fachliche Kompetenz, die hier deutlich werde. „Dieses Thema ist gerade unglaublich aktuell und ĂŒberaus wichtig“, betonte er. Sein Fazit zu der Kinderschutzkonzeption: „Mit dieser Arbeit wird noch einmal mehr der Blick fĂŒr die Belange von Familien und der Kinder geschĂ€rft.“ (red)