Hameln. Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat am 1. Juli das GebĂ€ude Nr. 7 auf dem Linsingen-GelĂ€nde von der Gesellschaft fĂŒr Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung (GSW) ĂŒbernommen. GSW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian Mattern hat Landrat Dirk Adomat dafĂŒr symbolisch den SchlĂŒssel fĂŒr das GebĂ€ude ĂŒbergeben.

Die GSW hatte das 1938 erbaute frĂŒhere OffiziersgebĂ€ude 2018 von der Bundesanstalt fĂŒr Immobilienaufgaben (BImA) erworben, um es im Zuge der Gestaltung des Bildungs- und Gesundheitscampus auf dem Linsingen-GelĂ€nde abzubrechen. Im MĂ€rz 2019 hatte der Rat der Stadt Hameln dann beschlossen, die GebĂ€ude Nr. 7 und Nr. 8 auf dem Linsingen-GelĂ€nde zu erhalten. Christian Mattern ist froh, mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont einen verlĂ€sslichen KĂ€ufer fĂŒr das GebĂ€ude Nr. 7 gefunden zu haben: „Im Sinne des Ratsbeschlusses ist der Erhalt des GebĂ€udes damit auch langfristig gesichert. Das ist fĂŒr beide Seiten ein erfreuliches Ergebnis: Wir haben einen Investor fĂŒr eines der beiden GebĂ€ude gefunden und der Landkreis kann das GebĂ€ude fĂŒr seine PlĂ€ne auf dem Campus mit nutzen.“

Nachdem das GebĂ€ude Nr. 7 von der GSW zum Kauf angeboten wurde, hat der Kreisausschuss im November 2020 den Erwerb durch den Landkreis beschlossen. Die 2.250 mÂČ BruttogrundflĂ€che des GebĂ€udes sollen gemĂ€ĂŸ der vom Rat der Stadt Hameln beschlossenen Profilbildung „Bildungs- und Gesundheitscampus“ im Zusammenhang mit dem Neubau der Heinrich-Kielhorn-Schule genutzt werden, wie Dirk Adomat erklĂ€rt: „Derzeit planen wir, in dem GebĂ€ude Lernwohnungen fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Heinrich-Kielhorn-Schule sowie Lager- und HausmeisterflĂ€chen einzurichten. Den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern soll hier ein eigenstĂ€ndiges und selbstbestimmtes Leben vermittelt werden. Dies im GebĂ€ude Nr. 7 einzurichten, ist fĂŒr uns wirtschaftlich gĂŒnstiger, als diese FlĂ€chen zusammen mit dem Neubau der Schule neu zu errichten.“

ErgĂ€nzend verwies Dirk Adomat auch darauf, dass der geplante Umbau des GebĂ€udes nicht Teil der Totalunternehmer-Beauftragung fĂŒr den Schulneubau sei. Damit haben heimische Handwerksbetriebe eine Chance, hier AuftrĂ€ge zu erhalten.