*** Update, 6. April ***

Dirk Adomat ist neuer Landrat

Aufgrund der Corona-Krise fand die Stichwahl am 5. April auschlie├člich per Briefwahl statt. SPD-Kandidat Dirk Adomat erhielt 51,14 Prozent (28.254 Stimmen), an Torsten Schulte (B├╝ndnis 90/die Gr├╝nen) gingen 48,86 Prozent der Stimmen (26.990). Adomat bekam somit mehr als die H├Ąlfte der Stimmen und ist der neue Landrat in Hameln-Pyrmont.

Die Wahlbeteiligung lag bei 45,73 Prozent.

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*** Update, 10 M├Ąrz ***

Weil keiner der Kandidaten bei der Wahl am 8. M├Ąrz die H├Ąlfte der g├╝ltigen Stimmen erhielt, findet am 22. M├Ąrz eine Stichwahl zwischen Dirk Adomat (SPD) und Torsten Schulte (B├╝ndnis 90/die Gr├╝nen) statt. Adomat bekam 34,02 Prozent der Stimmen, Schulte 32,04 Prozent.

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In Hameln-Pyrmont wird am 8. M├Ąrz ein neuer Landrat gew├Ąhlt. Die Wahl innerhalb der laufenden Wahlperiode ist notwendig geworden, weil der ehemalige Landrat Tjark Bartels (SPD) 2019 vorzeitig aus seinem Amt ausgeschieden ist. Die Amtszeit des neuen Landrates, bisher gibt es keine weiblichen Bewerber, verl├Ąngert sich somit bis zum 31. Oktober 2026. Wahlvorschl├Ąge k├Ânnen noch bis 3. Februar, um 18 Uhr, im Kreishaus eingereicht werden. In einer ├Âffentlichen Sitzung, geplant f├╝r den 6. Februar, entscheidet der Kreiswahlausschuss ├╝ber die Zulassung der eingereichten Wahlvorschl├Ąge. (gla)

Wir stellen die Kandidaten vor:

Dirk Adomat (SPD)
Dirk Adomat (SPD)

Dirk Adomat (SPD): ÔÇ×Der Landkreis Hameln-Pyrmont ist wundersch├Ân und schon immer meine Heimat, in der ich mich wohl und zuhause f├╝hle und f├╝r den ich mich schon seit vielen Jahren mit voller Energie in verschieden Positionen politisch einsetze.ÔÇť

Kurzinfo: Der 59-j├Ąhrige Diplom-Verwaltungswirt aus Hessisch Oldendorf – Fischbeck ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Mehr als 30 Jahre war Adomat als Mitarbeiter beim Landkreis Hameln-Pyrmont t├Ątig, seit 2017 ist er Abgeordneter f├╝r den Wahlkreis Hameln/Hessisch Oldendorf/Rinteln im Nieders├Ąchsischen Landtag.

Hobbies/Interessen: Rudern, Imkerei

Schwerpunkte meiner Politik sind: Respekt, Wertsch├Ątzung und Toleranz im Umgang miteinander, St├Ąrkung des ehrenamtlichen Engagements, weitere Verbesserung der Mobilit├Ąt, den Breitbandausbau weiter vorantreiben, Investitionen in gute Bildungseinrichtungen, ein gutes Kultur- und Freizeitangebot und eine gute Gesundheitsversorgung, mehr bezahlbaren Wohnraum f├╝r Hameln-Pyrmont, Ma├čnahmen f├╝r eine saubere Umwelt und eine gute Atmosph├Ąre, enger Austausch zwischen Politik und Unternehmen f├╝r eine starke Wirtschaft uns sichere Arbeitspl├Ątze.

Stefan Wittkop (CDU)
Stefan Wittkop (CDU)

Stefan Wittkop (CDU): ÔÇ×Der Landkreis hat eine zum Wandern einladende Landschaft, eine attraktive Kreisstadt, tolle St├Ądte und Gemeinden mit vielen ehrenamtlich T├Ątigen sowie viele Sehensw├╝rdigkeiten und eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen ÔÇô daher hat dieser Landkreis einen Neuanfang in der Kreispolitik mehr als verdient.ÔÇť

Kurzinfo: Der 45-j├Ąhrige Volljurist aus Springe ist verheiratet und hat drei Kinder. Wittkop hat als Rechtsanwalt gearbeitet, war Referent bei der nieders├Ąchsischen CDU-Landtagsfraktion und im Ministerium f├╝r Inneres und Sport t├Ątig. Seit 2013 arbeitet Wittkop als  Volljurist beim Nieders├Ąchsischen St├Ądtetag.

Hobbies/Interessen: Welt- und Zeitgeschehen, Querfl├Âte, Gitarre, Hannover 96, Wandern, Radfahren und Spinning

Schwerpunkte meiner Politik sind: Neuer Politikstil im Landkreis, Miteinander statt Gegeneinander,  Kreisfamilie wiederbeleben, Familienfreundlicher Landkreis: Gute Bildungseinrichtungen, enge Kooperationen mit der heimischen Wirtschaft, Landkreis als attraktiver Arbeitgeber, B├╝rgerfreundliche Kreisverwaltung,  Starker Partner der Wirtschaft, Infrastruktur ausbauen und ├ľPNV verbessern, Tourismusregion Weserbergland weiterentwickeln, Digitalisierung konsequent fortsetzen, Gesundheitsregion als Chance, F├Ârderung des Ehrenamtes, der Vereine und Organisationen.

Torsten Schulte (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen)
Torsten Schulte (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen)

Torsten Schulte (B├╝ndnis 90/die Gr├╝nen): ÔÇ×Der Landkreis Hameln-Pyrmont ist f├╝r mich: Heimat, Familie, Beruf aber auch mein pers├Ânlicher Platz, wo ich meine Energie auflade.ÔÇť

Kurzinfo: Der 50-j├Ąhrige gelernte Bankkaufmann und studierte Arbeitswissenschaftler aus Hessisch Oldendorf – Bensen ist verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Er engagierte sich im Betriebsrat, nahm F├╝hrungsaufgaben wahr und ist aktuell Abteilungsleiter des Bereiches Kundenservice BHW.

Seit 2011 ist Schulte stellvertretender Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Interessen/Hobbies: Freizeit-Landwirtschaft, Sport, Mountainbike

Schwerpunkte meiner Politik sind: Digitalisierung, weiterer Ausbau des Glasfasernetzes, Moderne Arbeitsformen f├Ârdern, Co-Working im Landkreis, Bildung: Lernen braucht eine gute Infrastruktur von der Krippe bis zur Uni, Klima und Mobilit├Ąt, Nachhaltiges Verkehrsnetz, Zusammen den Landkreis verwalten, Dialoge schaffen zwischen B├╝rgern, Wirtschaft und Verwaltung, Landkreis Hameln-Pyrmont als Tourismus Region und Wirtsstandort, Gesundheitsregion Weserbergland, Medizinische Versorgung und Pflege sicherstellen.

Christopher Emden (AfD)
Christopher Emden (AfD)

Christopher Emden (AfD): ÔÇ×Seit meiner Kindheit besuche ich regelm├Ą├čig das wundersch├Âne Weserbergland, wodurch es eine besondere Bedeutung f├╝r mich bekommen hat.ÔÇť

Kurzinfo: Der 42-j├Ąhrige Richter aus Oyten ist verheiratet und hat zwei Kinder. W├Ąhrend seines selbst finanzierten Jurastudiums arbeitete Emden als Taxifahrer und wurde vor├╝bergehend auch Kleinunternehmer im Immobilienbereich. Sein politisches Engagement begann 2017, als er in den Landtag einzog.   

Hobbies/Interessen: Musik, Oldtimer 

Schwerpunkte meiner Politik sind: Den Menschen im Landkreis zeigen, dass ich als Landrat ihre Interessen in besonderem Ma├če kompetent und engagiert vertreten werde, dass es mit mir keine Ideologielastige Politik, keine G├╝nstlingswirtschaft und kein Gekl├╝ngel geben wird und dass ich den Menschen im Landkreis wieder eine Stimme gebe, einerseits durch b├╝rgernahe Politik, andererseits durch mehr Beteiligung der B├╝rgerinnen und B├╝rger an der politischen Willensbildung durch direkte Demokratie.