Missbrauchsfall Lügde: Expertin prüft Vorgänge im Hamelner Kreishaus

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Christa Frenzel prüft im Kreishaus die Vorgänge, die im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Lügde entstanden. Foto: Landkreis Hameln-Pyrmont

Am Montag, 15. Juli, hat Christa Frenzel ein Büro im Hamelner Kreishaus bezogen, um als vom Land Niedersachsen benannte Expertin die Vorgänge, die im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Lügde entstanden sind sowie die bisherige Aufarbeitung des Landkreises Hameln-Pyrmont, zu prüfen.

Vor ihrem Eintritt in den Ruhestand war Frenzel bis zum 31. Dezember 2018 Erste Stadträtin der Stadt Salzgitter und hat dort das Dezernat für Soziales und Bildung geleitet, zu dem außerdem Jugend- und Gesundheitsamt gehören. Zudem war Frenzel Vorsitzende der Trägerversammlung des Jobcenters. Bis 2011 war sie unter anderem als Referatsleiterin im Niedersächsischen Sozialministerium tätig und schwerpunktmäßig mit familienpolitischen Angelegenheiten beschäftigt.

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Die freiwillige Prüfung der Fallbearbeitung, der Verwaltungsabläufe sowie der Kommunikation zwischen den beteiligten Behörden basiert auf einer Vereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen sowie dem Landkreis Hameln-Pyrmont und wird voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern.

Dafür würden Frenzel alle für den Sachverhalt relevanten Unterlagen zur Verfügung gestellt, heißt es aus dem Kreishaus.

Am 25. Juni beschloss der Kreistag den Abschluss dieser Vereinbarung mit dem Land Niedersachsen und stimmte damit der Überprüfung durch einen externen Experten zu.

(red)