Rund 10.000 Tonnen Gr├╝nschnitt holt die Kreisabfallwirtschaft (KAW) Jahr f├╝r Jahr von den Hameln-Pyrmonter Grundst├╝cken ab. Damit die Gr├╝nschnittabfuhr m├Âglichst reibungslos ablaufen kann und auch wichtige Belange des Arbeitsschutzes ber├╝cksichtigt werden, gibt die KAW hilfreiche Tipps und bittet um Mithilfe.

In Plastiks├Ącken bereitgestellter Gr├╝nschnitt wird grunds├Ątzlich nicht mitgenommen, da diese sehr schwer zu entleeren sind und nach der Leerung umherfliegende S├Ącke nicht nur das Stra├čenbild verunstalten, sondern auch den Stra├čenverkehr ma├čgeblich gef├Ąhrden k├Ânnen. Ebenso wenig zu empfehlen sind zudem die sogenannten ÔÇ×Gartensprings├ĄckeÔÇť. Auch diese gewebeverst├Ąrkten Beh├Ąlter k├Ânnen entleert eine Verkehrsgef├Ąhrdung darstellen, wenn sie umher wehen. Des Weiteren werden sie leicht durch spitze ├äste, Dornen oder Zweige besch├Ądigt und behindern so durch ihr fest verhaktes F├╝llgut den Entleerungsprozess.

Die KAW empfiehlt daher leicht zu entleerende, feste und wiederverwendbare Beh├Ąltnisse zu nutzen. Beispielsweise seien handels├╝bliche Maurerk├╝bel viel leichter zu entleeren und nehmen zwischen den Abfuhrterminen gestapelt wenig Platz in Anspruch.

Bereitstellung Maurerk├╝bel
Die KAW empfiehlt Maurerk├╝bel als Beh├Ąltnis f├╝r Gr├╝nschnitt. Quelle: Landkreis Hameln-Pyrmont

Au├čerdem kann Gr├╝nschnitt auch geb├╝ndelt bereitgestellt werden. Die Gr├╝nabf├Ąlle sollten zu maximal ein Meter langen und 20 Kilogramm schweren B├╝ndeln gepackt und mit einer leicht verrottbaren Schnur, zum Beispiel aus Sisal, Kokos, Jute oder Hanf, verschn├╝rt werden. B├╝ndel, die schwerer oder gr├Â├čer sind, k├Ânnen aus Gr├╝nden des Arbeitsschutzes nicht verladen werden. Auch d├╝rfen B├╝ndel, die mit nicht verrottbaren Materialien geschn├╝rt sind, nicht mitgenommen werden, da beim nachfolgenden Verarbeitungsprozess diese Fremdstoffe nicht mehr aus dem Gr├╝ngut aussortiert werden k├Ânnen und sich anschlie├čend im erzeugten Kompost wiederfinden.

Zur Abfuhr sollten ausschlie├člich nat├╝rlich gewachsene Materialien aus dem Garten bereitgestellt werden. Beispiele hierf├╝r sind Gras, Laub, Rasen- und Staudenschnitt, Vertikutierreste oder Geh├Âlz- und Baumschnitt mit maximal zehn Zentimeter Astdurchmesser.

Nicht zum Gr├╝nschnitt geh├Âren Bioabf├Ąlle aus dem Haushalt (Topfpflanzen, Reste vom Gem├╝seputzen, Essensreste oder ├Ąhnliches) sowie gr├Â├čere Wurzeln und Erde.

Fragen zur Gr├╝nschnittabfuhr beantwortet die Abfallberatung der KAW montags bis donnerstags von 7.30 bis 17 Uhr und freitags von 7.30 bis 16 Uhr in der Ohsener Stra├če 98 in Hameln sowie am Telefon unter (05151) 9561-36/ -30.

(red)