Am Mittwoch, 6. MĂ€rz, wurde die Kriminalstatistik fĂŒr das vergangene Jahr 2018 veröffentlicht. Die Zahlen belegen einen weiteren RĂŒckgang in der ĂŒberwiegenden Anzahl der Deliktsbereiche, wie Kriminaldirektor Ralf Leopold, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, und Erster Kriminalhauptkommissar Axel BrĂŒnger, kommissarischer Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, als positiven Trend bei der Bekanntgabe herausstellten.

Die Anzahl der Straftaten sei im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und liege mit 11.782 Delikten in beiden Landkreisen auf dem niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Die AufklĂ€rungsquote habe mit 71,62 Prozent einen Spitzenwert in Niedersachsen erreicht. 

Das Sicherheitsniveau in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden sei nach wie vor hoch. “Das Risiko, im ZustĂ€ndigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden Opfer einer Straftat zu werden, liegt deutlich unter dem Landesschnitt. Die HĂ€ufigkeitszahlen belegen, dass die BĂŒrger in beiden Landkreisen vergleichsweise sicher leben”, heißt es von der Polizei.

Die Anzahl der WohnungseinbrĂŒche habe im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent gesenkt werden können. “Die AufklĂ€rungsquote betrĂ€gt 29,41 Prozent und liegt damit deutlich ĂŒber dem Landesschnitt von 24,89 Prozent. Die umfangreichen BemĂŒhungen der Polizei zur BekĂ€mpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls zahlen sich aus.”

Die Anzahl der DiebstĂ€hle markiere zum vierten Mal in Folge einen Tiefststand im Vergleich der vergangenen zehn Jahre. Sowohl im Bereich des einfachen, als auch des schweren Diebstahls seien die Fallzahlen erneut zurĂŒckgegangen. Die AufklĂ€rungsquoten sollen sich auch in diesen Bereichen ĂŒber dem Landesschnitt bewegen. Die Anzahl der durch MinderjĂ€hrige begangenen Straftaten sei im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Wie die Polizei außerdem mitteilt, wurden zum dritten Mal in Folge in 2018 mehr als 1.000 VerstĂ¶ĂŸe gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz bearbeitet. Dies sei allerdings nicht zwingend einer weiter um sich greifenden Drogenproblematik, sondern vielmehr einer Schwerpunktsetzung innerhalb der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden zuzuschreiben. Die Zahl der bekanntgewordenen FĂ€lle mit tatverdĂ€chtigen Kindern oder Jugendlichen sei rĂŒcklĂ€ufig.

Der Anteil der nichtdeutschen TatverdĂ€chtigen an der Gesamtzahl der ermittelten TatverdĂ€chtigen ist nach Angaben der Polizei leicht um 0,8 Prozent angestiegen. Gleiches gelte fĂŒr die Anzahl der durch FlĂŒchtlinge begangenen Straftaten. (2017: 575/ 2018: 596)

(red)