Positive Nachrichten fĂĽr die Energiekunden der Stadtwerke Hameln und ihrer Tochter Stadtwerke Weserbergland im Netzgebiet der Stadtwerke Hameln (Aerzen, CoppenbrĂĽgge, Emmerthal, Salzhemmendorf und Hessisch Oldendorf): Die heimischen Stadtwerke garantieren stabile Preise bis mindestens 31. Dezember 2020.

Vor allem viele Stromanbieter werden in den nächsten Wochen mit deutlichen Preiserhöhungen von durchschnittlich bis zu zwei Cent pro Kilowattstunde auf ihre Kunden zugehen: In diesen Tagen werden wieder die Umlagen und Abgaben für 2020 veröffentlicht, die den Strompreis für den Endkunden wesentlich mitbestimmen. Allen voran die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom in Deutschland, die am 15. Oktober veröffentlicht wurde und um 5,5 Prozent ansteigt. Aber auch gestiegene Großhandelspreise sowie steigende Netzentgelte werden hierfür der Grund sein.

Nicht so bei den beiden heimischen Energieversorgern – die Kunden im Netzgebiet der Stadtwerke Hameln sind von diesen Entwicklungen nicht betroffen.

Den Grund erläutert Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow: „Mit den Netzübernahmen im Landkreis ergeben sich erhebliche Synergieeffekte und wir können mehr Einfluss auf wichtige Preisbestandteile wie die Netzentgelte nehmen.“

Das wirkt sich nun positiv aus, denn diese werden sinken: „Als zuverlässiger Versorgungspartner ist uns eine faire Preisgestaltung wichtig. Die sich ergebenden Vorteile einer Versorgung aus einer Hand durch die Vergrößerung unseres Netzgebietes wollen wir an die Kunden weitergeben“, freut sich Susanne Treptow für die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke.

Zum Hintergrund: Als regional verwurzeltes Unternehmen konnten die Stadtwerke Hameln im Wettbewerb um die Vergabe von Stromnetzkonzessionen punkten. Seit dem 1. Januar 2019 liegt der Stromnetzbetrieb auch in gesamt Aerzen, Emmerthal, Coppenbrügge und Salzhemmendorf in den Händen der Stadtwerke, in der Stadt Hessisch Oldendorf neben dem Strom – auch das Gasnetz.

Und nicht zuletzt sind diese positiven Nachrichten auch ein klarer Standortvorteil fĂĽr Industrie und Gewerbe.

„Unsere Strom- und Gaspreise stabil zu halten, ist keine Selbstverständlichkeit“, so Vertriebsleiter Christian Riepe. „Bei Gas können die ansteigenden Preisbestandteile durch die richtige Beschaffungsstrategie kompensiert werden. Bei Strom sind zwar die Beschaffungskosten gestiegen, können aber genauso wie die EEG-Umlage durch die Netzentgelte kompensiert werden“, informiert Riepe weiter. (red)