Dorfinitiativen werden mit Fördermitteln unterstützt

„Mitmachen, anpacken und Fördermittel bei der Innenentwicklung nutzen!“ lautet das Motto des LEADER-Kooperationsprojektes “Umbau statt Zuwachs2” und die Dorfgemeinschaften im Weserbergland legen los: Dorftreffpunkte mit Sitzgruppen aus Sandstein oder Holz, neuem Pflaster oder BĂĽcherschrank, Boulebahn, Bienenweiden oder Spielgeräten. Mehr als 900 Arbeitsstunden wollen Dorfinitiativen in die Stärkung ihrer Ortsmitten und eine lebendige Gemeinschaft investieren. Dabei werden sie mit Fördermitteln aus dem Projekt “Umbau statt Zuwachs2″ unterstĂĽtzt. FĂĽr insgesamt neun Projekte konnte die Steuerungsgruppe noch vor den Sommerferien „Tatort Ortsmitte“-Fördermittel bis zu 3.000 Euro pro Projekt zusagen.

Städte und Gemeinden können Fördermittel für die fachplanerische Umsetzungsbegleitung kommunaler Innenentwicklungsprojekte beantragen. Auch hier wurden erste Förderzusagen für Konzepte zur Erhaltung und Entwicklung attraktiver Ortskerne und die Stärkung der Innenentwicklung gemacht.

Die Fördermittel im Projekt “Umbau statt Zuwachs2″ werden von den beteiligten LEADER-Regionen Westliches Weserbergland, Ă–stliches Weserbergland und Schaumburger Land und dem Regionalen VerfĂĽgungsfonds der drei Landkreise Nienburg/W., Schaumburg und Hameln-Pyrmont bereitgestellt.

Die nächste Entscheidungsrunde der Steuerungsgruppe “Umbau statt Zuwachs2” tagt am 20. August. Anträge auf Förderung in den Programmen „Tatort Ortsmitte“ und „Fachplanerische Umsetzungsbegleitung“ können noch eingereicht werden.

Angelika Sack (Landkreis Nienburg), Andreas Kneist (Samtgemeinde Heemsen) und Björn Sassenberg (Stadt Bückeburg) stehen als Ansprechpartner für kommunale Antragssteller im Programm „Fachplanerische Umsetzungsbegleitung kommunaler Innenentwicklungsprojekte“ bereit.

Dorfgemeinschaften, die Anträge zu „Tatort Ortsmitte“ stellen wollen, können sich an Bettina Remmert (Landkreis Hameln-Pyrmont) und Ellen Pukall (LEADER-Regionalmanagement Westliches Weserbergland) wenden.

Die Kontaktdaten sowie Informationen zu Netzwerk und Förderrichtlinien finden sich unter http://www.rek-weserbergland-plus.de.

(red)