Hohe Infektionszahlen, Feiern nur im kleinen Personenkreis, Feuerwerksverbot – Bei diesem Jahreswechsel steht alles unter dem Zeichen der Corona-Pandemie.

Im ZustĂ€ndigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen, also auch in Hameln, werden in der Silvesternacht verstĂ€rkt Kontrollen zur Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung sowie zur ÜberprĂŒfung der jeweiligen AllgemeinverfĂŒgungen der Landkreise, StĂ€dte und Gemeinden durchgefĂŒhrt.

Ansammlungen von Menschen an Silvester verboten
Wie in der Zeit vor und nach Weihnachten dĂŒrfen sich auch an Silvester und Neujahr maximal fĂŒnf Personen aus zwei Haushalten treffen. In der Silvesternacht werden die Einsatz- und Streifendienste in HöchststĂ€rke im Einsatz sein. Bei den flĂ€chendeckenden Kontrollen hat die Einhaltung der aktuellen Corona-Regelungen im Sinne eines effektiven Infektionsschutzes hohe PrioritĂ€t.

Die Beamtinnen und Beamten der Einsatz- und Streifendienste werden durch KrĂ€fte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (Bereitschaftspolizei), der VerfĂŒgungseinheiten der Polizeiinspektionen und der DiensthundfĂŒhrerstaffel der Polizeidirektion Göttingen unterstĂŒtzt. Innerhalb der Polizeiinspektionen finden vereinzelt auch gemeinsame Kontrollen mit den Stadtordnungsdiensten statt.

Der Fokus der Polizei liegt insbesondere auf verbotenen Menschenansammlungen, wie sie auch in den letzten Tagen festgestellt werden konnten. So lösten Beamte/-innen der Polizeiinspektion Göttingen in der vergangenen Woche eine “Corona-Party” mit 18 Personen im Bereich Hann. MĂŒnden auf. Die Betroffenen zeigten sich gegenĂŒber der Polizei uneinsichtig und aggressiv. Die VerstĂ¶ĂŸe wurden konsequent geahndet, es wurden 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Weitere VerstĂ¶ĂŸe gab es auch in Hildesheim. Hier stellten Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeiinspektion Hildesheim Mitte Dezember an zwei bereits bekannten Treffpunkten mehrere Personen fest, die sich nicht an die geltenden Corona-Regelungen hielten. Am Berghölzchen wurden vier Personen aus verschiedenen Haushalten angetroffen und im “Liebesgrund” hielten sich fĂŒnf Personen auf. Auf die Betroffenen kommen nun Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz zu.

PolizeiprĂ€sident Uwe LĂŒhrig verurteilt ein derartiges Verhalten und appelliert an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sich auch weiterhin an die geltenden Corona-Regeln zu halten “VerstĂ¶ĂŸe gegen die Corona-Verordnung sind keine Bagatelldelikte, gefĂ€hrden andere und können hohe Bußgelder nach sich ziehen. Ein derartig rĂŒcksichtsloses Verhalten kann von uns nicht toleriert werden. Bleiben Sie vernĂŒnftig, akzeptieren Sie die polizeilichen Maßnahmen und halten Sie sich an die Regeln. Reduzieren Sie ihre Kontakte an Silvester und helfen sie somit einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern”.

Polizei ĂŒberwacht feuerwerksfreie Zonen und Feuerwerksverbot
Neben den allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen wird die Polizei auch das in diesem Jahr geltende Feuerwerksverbot ĂŒberprĂŒfen.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung ist das Abbrennen von pyrotechnischen GegenstĂ€nden der Kategorie F 2 im Sinne des § 3 a des Sprengstoffgesetzes auf belebten öffentlichen PlĂ€tzen, Straßen und Wegen in der Zeit vom 31.12.2020 bis zum 01.01.2021 verboten. Die entsprechenden FlĂ€chen wurden durch die jeweiligen Kommunen festgelegt. An diesen festgelegten Orten ist in der Zeit vom 31.12.2020, 21:00 Uhr, bis zum 01.01.2021, 07:00 Uhr, das MitfĂŒhren von pyrotechnischen GegenstĂ€nden der Kategorie 2 im Sinne des § 23 der 1. SprengV ebenfalls nicht erlaubt.