Das bereits vor einigen Jahren gestartete Bushaltestellen-Programm geht weiter. In der kommenden Woche soll die Bushaltestelle in der Breslauer Allee vor der Eugen-Reintjes-Schule eine Rundum-Erneuerung bekommen. Die Arbeiten wurden in die Sommerferien gelegt, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten. Trotzdem kommt es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Ab Montag, 8. Juli, starten die Arbeiten an der Haltebucht. Dabei wird die Breslauer Allee von der EinmĂĽndung SchlesierstraĂźe in Richtung KlĂĽtstraĂźe halbseitig gesperrt.
Gleichzeitig saniert die Stadt zusätzlich halbseitig die Fahrbahn. Die Bushaltestelle wird mit taktilen Leitelementen ausgestattet und dann barrierefrei sein. Das alte Betonbuswartehaus wird abgerissen und durch einen Glasunterstand ersetzt.

Für die Asphaltierungsarbeiten muss die Fahrbahn voraussichtlich ab Dienstag, 23. Juli, für circa drei Tage komplett gesperrt werden. Dies bedeutet, dass dann auch der gegenüber einmündende Schlesierweg vorübergehend zur Sackgasse wird. Wenn alles nach Plan läuft, sind die Arbeiten am Freitag, 26. Juli, beendet, heißt es aus dem Rathaus.

Aus der bisherigen Busbucht wird eine Doppelhaltestelle mit einer „Sägezahnaufstellung“. Durch diese Anordnung können zwei normale, aber auch lange Gelenkbusse hintereinander stehen, unabhängig voneinander losfahren und bequem wieder in die Fahrbahn einfädeln. Bislang musste der zweite Bus auf die Abfahrt des ersten Busses warten.

Der Umbau der Haltestelle ist Teil des Förderprogrammes des Landes Niedersachsen. Er wird zu 75 Prozent von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und zu 25 Prozent vom Landkreis gefördert. Das Land Niedersachsen hat mit seinem ÖPNV-Konjunkturprogramm 2011 beschlossen, dass bis 2022 alle Haltestellen barrierefrei und behindertengerecht angelegt werden sollen.

(red)