Schon ab morgen (19.11.2020) werden sogenannte VerstĂ€rkerbusse im Landkreis Hameln-Pyrmont auf den Linien 10, 20, 28, 30 und 40 eingesetzt.  Die Ersatzbusse sollen die Linien stadteinwĂ€rts zum Schulbeginn zur ersten Stunde sowie die RĂŒckfahrten nach der 6. Stunde entlasten.

Die Busse fahren nicht im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont (VHP), sodass die Fahrten auch nicht im Fahrplan der Öffis zu finden sind. Der Einsatz der VerstĂ€rkerbusse erfolgt im Auftrag des Landkreis Hameln-Pyrmont als TrĂ€ger der SchĂŒlerbeförderung und ist mit der VHP abgestimmt.

Der Beauftragungszeitraum lĂ€uft zunĂ€chst bis auf weiteres fĂŒr die regulĂ€ren Schulwochen, d. h. montags bis freitags, Ferienzeiten sind davon ausgeschlossen.

Sollte es zu einem Wechsel an den weiterfĂŒhrenden Schulen – ab Klasse 5 – zu Szenario B oder C kommen, findet keine zusĂ€tzliche Beförderung statt. Erst bei einer RĂŒckkehr in das Szenario A werden die Fahrten wiederaufgenommen.

„Es dĂŒrfen ausschließlich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit einer gĂŒltigen SchĂŒlerzeitkarte befördert werden. Alle anderen FahrgĂ€ste mĂŒssen den regulĂ€ren Linienverkehr der VHP nutzen“, betont Helge Levenhagen, Leiter des Schulamtes beim Landkreis Hameln-Pyrmont.

In den Ersatzbussen gibt es keine StehplÀtze, die Beförderung darf nur im Sitzen erfolgen. Wenn ein Bus bereits vorzeitig besetzt ist, werden die letzten Zustiege unter UmstÀnden nicht mehr angefahren.

Die Busse halten nur kurz zum Ein- und Austeigen und sind so getaktet, dass im Anschluss an den VerstĂ€rkerbus die regulĂ€re Linie die Haltestelle anfĂ€hrt. Wer den VerstĂ€rkerbus also verpasst oder keinen Platz findet kann auch mit der regulĂ€ren Linie fahren. Hierbei ist jedoch beachtlich, dass die regulĂ€ren Linienbusse der VHP bei VerkehrseinschrĂ€nkungen nicht die Abfahrt der VerstĂ€rkerbusse abwarten mĂŒssen.

SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit einer EinschrĂ€nkung der MobilitĂ€t benutzen bitte weiterhin die Linienbusse der VHP.

Die Ersatzbusse sehen aus wie Reisebusse, haben aber mitunter keine digitale AnzeigeflÀche wie die Linienbusse der VHP, sind jedoch in jedem Fall als Schulbus gekennzeichnet.

Die Nummer der Linie und die Ausstiegshaltestellen sind großflĂ€chig von außen sichtbar an den Bussen angebracht, z. B. fĂŒr Linie 10

Ausstiege nur an
Berliner Platz
Deisterstr. / Friedhof
Ostertorwall
MĂŒhlenstraße / RattenfĂ€ngerhalle
WalkemĂŒhle / Vikilu
Bahnhof

 

Sofern andere Haltestellen das Ziel von den SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sind, sind die ĂŒblichen Linienfahrten zu nutzen.

GemĂ€ĂŸ der Verordnung des Landes Niedersachsen sind FahrgĂ€ste verpflichtet, an Haltestellen und im Bus einen korrekt sitzenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das Fahrpersonal hat sicherzustellen, dass FahrgĂ€ste ohne Mund-Nasen-Schutz nicht befördert werden.

Zum Schutz der Gesundheit von FahrgĂ€sten und Fahrpersonal erfolgt bei den Bussen, die noch nicht mit einer Fahrerschutzscheibe ausgestattet sind und sofern dies möglich ist, der Einstieg durch die hintere TĂŒr. Die Busse werden zudem jeden Tag desinfiziert und gereinigt.

„Durch den Einsatz der VerstĂ€rkerbusse kann der direkte Kontakt insbesondere aufgrund der ausschließlich sitzenden Beförderung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler jetzt deutlich minimiert werden“, erklĂ€rt Levenhagen abschließend. 

Fragen zu den Ersatzbussen können jederzeit an das Schulamt des Landkreises Hameln-Pyrmont unter [email protected] gestellt.