Das Coronavirus bringt die Beachvolleyball-World-Tour durcheinander. Das Rattenfänger Beach-Team, Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms, kann das erste vorgesehene Turnier der Weltserie in Bandar Abbas nicht spielen, da der Weltverband den World Cup an der iranischen Südküste kurzfristig verschoben hat.

Eigentlich wollte das Hamelner Nationalteam vom 3. bis 7. März beim 3-Star-World-Cup im Iran Punkte für die Olympiaqualifikation sammeln. Gestartet werden sollte am Freitag, 28. Februar, zunächst nach Dubai und von dort in den Iran. Daraus wird nun nichts, denn der FIVB (Fédération Internationale de Volleyball) hat aufgrund des Coronavirus den Cup abgesagt. Zeitgleich wurde auch ein weiterer Termin des Tourplans von Bergmann und Harms im April in China abgesagt. Aktuell wird das Team des TC Hameln damit erst beim 4-Star-World-Cup in Cancun (Mexiko) am letzten Märzwochenende in die Olympiasaison starten.

“Wir hätten gerne im Iran gespielt, es wäre ein Abenteuer geworden. Wir haben uns gut vorbereitet, aber die Gesundheit geht vor”, sagt Bergmann. “Jetzt wird es spannend, wie der FIVB die für die Olympiaqualifikation vorgesehene Anzahl an World Cups auf die Beine stellen wird“, so der Beachvolleyballer weiter.

Ende Juni geht es dann beim Continental-Cup-Finale mit zwei Nationalteams für Deutschland in den Niederlanden um einen europäischen Startplatz bei der Olympiade.

Nach Ende der Olympiaqualifikation stehen Turniere in der Schweiz, Portugal, Wien und zum Abschluss vom 19. bis  23. August in Hamburg auf dem Tourplan.

Neben den Starts auf der internationalen Ebene wird es für das Hamelner Beach-Team mindestens vier Starts auf der Techniker Beach Tour in Deutschland geben. Der nationale Höhepunkt sind dann die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand vom 4. bis 6. September, wo mehr als 70.000 Zuschauer erwartet werden. (red)