Die beste Schule Deutschlands feiert endlich ihren Sieg

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Grimme Schulpreis
Schulleiterin Giesela Grimme und der Deutsche Schulpreis. Foto: Brümmer

Rund 250 geladene Gäste feierten mit der Elisabeth-Selbert-Schule ihren Sieg um den Deutschen Schulpreis 2017. Im Mai reisten einige Schüler und Lehrkräfte zur Preisverleihung nach Berlin und brachten die großartige Auszeichnung mit nach Hameln. „Wir sind sehr dankbar und ich freue mich besonders, dass die berufsbildenden Schulen nun mal im Mittelpunkt stehen“, sagt Schulleiterin Gisela Grimme, die den Preis damals von Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht bekam.

Nun wurde ordentlich im Alten Hallenbad mit Finger-Food und Live-Musik gefeiert. Die Band Tone Fish sorgte für eine stimmungsvolle Ahmosphäre. Die Veranstaltungen wurde durch einige Reden, Gast- und Grußworte eröffnet. Den Anfang machte der Landrat Tjark Bartels. Er lobte als Schulträger die ESS und sagte, wie stolz er auf die Lehrer und die Schüler der BBS sei. Zu dem betonte er, dass bald eine neue Schule gebaut werden solle und man die alten Räumlichkeiten dann vielleicht doch vermissen würde, da diese ja auch am Erfolg beteiligt gewesen seien.

Es folgten weitere Grußworte von Pyrmonts Bürgermeister Klaus Blome, als Sprecher der Bürgermeister des Landkreises. Er überreichte der Schülervertretung als Geschenk der Gemeinden einen Büchergutschein. Auch Kultusministerin Frauke Heiligenstadt war vor Ort und sprach großen Lob an Gisela Grimme und ihr Team aus. Sie freute sich ebenfalls, dass hier in Hameln so großartige Arbeit geleistet würde und dass eine BBS den Preis erhalten haben.

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Ein Ausrufezeichen setzten die Schüler in ihrer Rede. Die ehemaligen Schulsprecher berichteten, wie an ihrer Schule gearbeitet wird und dass dort jedem Schüler geholfen wird, sein Ziel individuell zu erreichen. Sie beteuerten, es wäre wirklich die beste Schule, auf der sie je waren und seien sehr dankbar, an der ESS Schüler sein zu dürfen.

Die Argumente der Schüler finden sich auch in der damaligen Beurteilung der Jury wieder. Vor allem das vielfältige Angebot habe der Jury gefallen und sie beeindruckt. Die berufsbildene Schule arbeitet nach dem Motto: „Vielfalt und Verantwortung“. Mit zahlreichen Aktionen und Projekten setzt sie dieses in die Tat um. An der Elisabeth-Selbert-Schule werde auf die individuellen Bedürfnisse jeden Schülers eingegangen, sodass der optimale Bildungsweg geschaffen werde. „Ich habe mit einer Schülerin gesprochen, die auf einer anderen Schule ihren Hauptschulabschluss nicht geschafft hat und sich nun hier sicher ist, ihren beruflichen Weg zu meistern“, erklärt Prof. Dr. Bettina Hannover, Mitglied der Jury.