ÔÇ×Die Vielfalt bleibt erhaltenÔÇť, zog Herbert Habenicht (FDP) sein Fazit zur Schulstandortentwicklungsplanung in der j├╝ngsten Hamelner Ratssitzung. Die Politik beschloss einstimmig an diesem Abend, dass es k├╝nftig in der Rattenf├Ąngerstadt drei Schulzentren geben soll. Zum Schulzentrum Nord gesellen sich nun noch das Schulzentrum S├╝d, welches an der Wilhelm-Raabe-Schule entstehen soll, und das Schulzentrum West an der Theodor-Heuss-Realschule dazu. Die Pestalozzi-Schule soll somit zur reinen Grundschule werden. F├╝r die neuen Zentren werden im n├Ąchsten Schritt Raumkonzepte von der Verwaltung erstellt.

In der langen Diskussion und Planung die diese Entscheidung gepr├Ągt haben, ging es jedoch nicht immer nur um eine Standortentwicklungsplanung, sondern auch um die Schulformen. Zun├Ąchst schlug die Verwaltung zwei Optionen vor: Das viergliedrige weiterf├╝hrende Schulsystem in der Stadt Hameln wird aufrechterhalten. Die sechs Schulstandorte werden bedarfsorientiert ert├╝chtigt und den stetig ver├Ąnderten Anforderungen angepasst.ÔÇť Oder: ÔÇ×Das weiterf├╝hrende Schulsystem in Hameln wird zu einer zweigliedrigen Schullandschaft ausgebaut und zukunftssicher gestaltet. An zuk├╝nftig vier Standorten sollen drei Gymnasien sowie zwei Integrierte Gesamtschulen (IGS) auf Dauer die Bedarfe erf├╝llen.ÔÇť

Die Thematik wurde lange diskutiert und abgewogen, doch die Fraktionen wurden sich nicht einig. Daraus entstand nun, gemeinsam mit den betroffenen Schulleitern, die verabschiedete Schulstandortentwicklungsplanung als Kompromiss, mit denen alle Fraktionen gut leben k├Ânnen. (lbr)