edelKreis geht in die heiße Phase: Eröffnung am 23. September

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edelKreis Ehrenamt Kleider
Die Ehrenamtlichen sortieren die Kleiderspenden. Foto: edelKreis

Es tut sich was bei edelKreis: die Ladenbauer werkeln, Kassenschulungen haben stattgefunden, jetzt wird die Ware sortiert und ausgezeichnet.

Elf Frauen haben sich um Tische gruppiert und begutachten die Kleiderspenden: gute Qualität, sauber, modisch? „Nehmen wir´s in den Laden und zu welchem Preis?“ Eine Hose in Größe 44 wird mit 15 Euro ausgezeichnet. Bei einem schicken Abendkleid wird erst gezögert, jetzt wird es als Hingucker im Laden präsentiert werden. Die Ehrenamtlichen sind größtenteils vom Fach, kennen sich aus und entscheiden zügig. „Zuerst war es ungewohnt und wir waren zögerlich, aber jetzt geht die Entscheidung schnell von der Hand“, sagt eine Helferin. Muss auch, denn es gibt erfreulicherweise sehr viele Kleiderspenden, die Bestückung des neuen Ladens wird kein Problem.

An einem anderen Tisch beschäftigt sich eine Männergruppe mit Geschirr und verpackt sowohl ganze Services als auch einzelne Sammeltassen. Alle freuen sich darüber, dass es endlich konkret wird. Denn der Eröffnungstermin steht: Am Montag, den 23. September um 10 Uhr öffnen sich in der Emmernstraße 18 die Türen für den ersten edelKreis-Laden in Hameln.

EdelKreis ist eine Initiative des ev.-luth. Kirchenkreises Hameln-Pyrmont. Unter dem Motto `Sinn Voller Genuss´ wird attraktive Mode mit Stil und Geschichte, Schmuck für glänzende Zeiten und ausgefallenes zum `Schöner-Wohnen´ angeboten, es gibt so gut wie neue Bücher aus x-ter Hand und Fair-Trade-Genuss.

Der Laden wird nur von Ehrenamtlichen betreiben. „Wir sind aktuell 44 und freuen uns über weitere interessierte“, sagt Stefan Heinze, Geschäftsführer von edelKreis Hannover und auch für Hameln zuständig.

  • Sozialpädagogisches Zentrum
  • Pfannekuchen_Sachwertmakler

Die Waren sind „pre-loved“, also bereits geliebt und achtsam gebraucht, aber so hochwertig, dass sie wie neu behandelt und präsentiert werden. Die Erlöse fließen direkt in die diakonische Arbeit für Menschen in Notsituationen. Zugleich ist der Kauf nachhaltig, schont die Umwelt und die knapper werdenden Ressourcen. (red)