‚ÄěUnsere Feuerwehren leisten eine hervorragende Arbeit‚Äú – diesen Satz h√∂rte man vermehrt in der j√ľngsten Hamelner Ratssitzung, als √ľber einen Antrag zur Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplans diskutiert wurde. Die Mehrheit der Politiker entschied sich gegen den Antrag der Gr√ľnen und somit gegen das Erstellen eines Feuerwehrbedarfsplans. An den Planungen zur Sanierung und Umbau einiger Feuerwehrh√§user wird somit weiterhin festgehalten.

Bereits im Vorfeld sorgte der Antrag f√ľr Diskussion und einige Kameraden der Feuerwehr zeigten Pr√§senz bei der Ratssitzung im Weserberglandzentrum, da die Bef√ľrchtung im Raum schwebte, dass sich mit einem Bedarfsplan auch die aktuellen Strukturen √§ndern k√∂nnten. Dies sei jedoch nicht die Absicht der Gr√ľnen mit diesem Antrag gewesen. Sie wollten lediglich sichergehen, dass die Sicherheit der B√ľrger in Hameln im Falle eines Feuers gesichert sei. Die Gruppe SPD/Linke machte den Vorschlag eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema zu gr√ľnden: ‚ÄěDer Ausschuss soll dann in die Beratung gehen und eine Entscheidung f√ľr oder gegen einen Brandschutzbedarf dem Rat vorbereiten und begr√ľnden‚Äú, sagte Wilfried Binder (SPD) zu diesem Thema. Doch die Gruppe CDU/DU, die FDP-Fraktion und die Mitte konnten diesem Antrag nichts abgewinnen.

Gerade die sozialen Strukturen auf den D√∂rfern, die eine Freiwillige Feuer schafft, m√ľsse man bewahren und sch√§tzen. Die Mehrheit des Rates sprach sich in der Abstimmung zum Antrag der Gr√ľnen gegen einen Bedarfsplan aus. Die geplanten Bauma√ünahmen an einigen Feuerwehrh√§usern bleiben unver√§ndert bestehen und so konnten die Feuerwehrleute aufatmen. (lbr)