Erneut stürzt ein Radfahrer unter Alkoholeinfluss – Polizei weist auf Promillegrenzen hin

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Symbolbild. Quelle: Archiv

Erneut stürzte ein Radfahrer infolge von Alkoholbeeinflussung. Ein 61-jähriger Mann aus Hameln befuhr am Montag, 9. Juli, gegen 20 Uhr mit einem Fahrrad die Kaiserstraße. Beim Versuch, auf Höhe der Hausnummer 82 einen Bordstein hochzufahren, verlor er offenbar das Gleichgewicht und stürzte. Der Mann blieb unverletzt. Sein Atemalkoholwert lag bei über 1,6 Promille.

Erst am Sonntag stürzte gegen 20.30 Uhr auf der Deisterstraße ein alkoholisierter Radfahrer. Auch in diesem Fall blieb der Betroffene unverletzt. Jedoch fiel er durch den Sturz gegen einen geparkten Wagen, an dem Sachschaden entstand. Der Radfahrer stand deutlich unter Alkoholeinfluss; sein Wert bei einem Vortest betrug fast 2,5 Promille.

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Die Polizei weist darauf hin, dass es auch bei Fahrradfahrern gesetzliche Promillegrenzen gibt. Ab 0,3 Promille beginnt, wie auch beim Autofahrer, die relative Fahruntüchtigkeit. Zeigt der Fahrradfahrer eine auffällige Fahrweise oder verursacht einen Verkehrsunfall, der auf die Alkoholbeeinflussung zurückzuführen ist, liegt bereits eine Straftat mit entsprechenden Ahndungsmöglichkeiten der Justiz vor. Liegt das Ergebnis der Blutprobenanalyse bei 1,6 Promille oder darüber, so geht man von einer absoluten Fahruntüchtigkeit aus. Ab diesem Wert wird davon ausgegangen, dass der Radfahrer definitiv nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann, weshalb dieses Verhalten unabhängig von möglichen Ausfallerscheinungen strafbar ist und auch negative Auswirkungen auf eine vorhandene Fahrerlaubnis haben kann.

(red)