Frau ohne Fahrschein rastet aus und schlägt Polizeibeamte

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Polizei Hameln
Die Polizeistation in Hameln. Foto: Knop

Am Dienstagabend, 16. April kam es am Hamelner Bahnhof zu einem Angriff, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.

Gegen 21.20 Uhr wollten zwei Beamte die Personalien einer jungen Frau feststellen, die ohne gültigen Fahrschein in einer S-Bahn fuhr. Die Deutsche Bahn hatte die Polizei um Hilfe gebeten, nachdem die Frau sich nicht ausweisen wollte.

Durch die Beamten wurde die Frau mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach, vielmehr gab sie an, keinen Ausweis bei sich zu haben.

Nachdem diverse mündliche Aufforderungen scheiterten, sollte die Frau nach Ausweispapieren durchsucht werden. Dieses wurde ihr angekündigt. Als eine Beamtin einen Schritt auf die uneinsichtige Frau zumachte, fing diese an, um sich zu schlagen.

Auch die Androhung der Anwendung unmittelbaren Zwanges, sofern sie sich nicht beruhige, nutzte nichts. Die Frau schlug weiter um sich und begann dann auch noch laut zu schreien. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, ergriff ein Polizist die Arme der Frau und legte ihr Handfesseln an. Bevor diese jedoch arretiert werden konnten, konnte die Frau einen Arm aus der Handfessel herausziehen und schlug damit weiter in Richtung des Beamten. Um weitere Schläge abzuwehren, wurde die Frau zu Boden gebracht. Dabei biss sie dem 28 Jahre alten Polizeikommissar kräftig in die Hand, wodurch dieser leicht verletzt wurde.

Am Boden liegend konnten der Frau die Handfesseln angelegt und arretiert werden.

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Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der Ausweis der 33-Jährigen aufgefunden werden. Die Hannoveranerin wurde zwecks Durchführung eines Alkohol- und Drogentests zur Polizeidienststelle in Hameln transportiert. Beide Tests verliefen negativ.

Nach Beendigung aller Maßnahmen durfte die Frau gehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich wieder beruhigt und sich sogar für ihr Verhalten entschuldigt. Trotzdem wird sich die 33-Jährige nun wegen Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung (Tätlicher Angriff) gegen Polizeibeamte verantworten müssen.