Hameln erhält 133.000 Euro aus Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“

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Unteres Wehr mit Pfortmühle
Die Stadtverwaltung erstellte ein Gesamtkonzept für das Weserufer. Foto: Archiv/Losch

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Städtebauförderung stehen für das Land Niedersachsen dieses Jahr Mittel in der Rekordhöhe von mehr als 121,4 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen rund 9,4 Millionen Euro in das neue Programm „Zukunft Stadtgrün“. Ziel dieses Programms ist es, die Lebens- und Wohnqualität der Stadtbewohner sowie deren gesellschaftliche Teilhabe zu steigern, das Stadtklima zu verbessern sowie die biologische Vielfalt zu erhalten. Auch Hamelns Weserpromenade und der Werder gehören zu den zehn Maßnahmen, die mit 133 000 Euro gefördert werden. 

„Mit ‚Zukunft Stadtgrün‘ setzen wir zusätzlich zu den bereits bestehenden fünf Programmen der Städtebauförderung einen neuen Akzent für mehr Lebens- sowie Wohnqualität und Vitalität in Zeiten wachsender Großstädte“, betont Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt. „Wir haben die regionale Entwicklung im Blick und machen mit gezielten städtebaulichen Maßnahmen unsere Städte lebens- und liebenswerter und attraktiver! Sie sollen wachsen, aber bitte gesund und grün – und das im Sinne der gesellschaftlichen Teilhabe für alle!“

Die Fördermittel können eingesetzt werden, um im Rahmen von quartiersbezogenen Stadtgrünmaßnahmen beispielsweise öffentliche Grün- und Freiflächen zu schaffen, zu erweitern oder zu sanieren, leerstehende oder fehlgenutzte Gebäude instand zu setzen und zu modernisieren sowie die öffentliche Infrastruktur auszubauen. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Grün- und Freiflächen barrierefrei und multifunktional zu gestalten und damit Quartiere ökologisch, sozial und städtebaulich aufzuwerten.

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Mit einem Fördervolumen von 9,352 Millionen Euro wurden zehn Maßnahmen in das Bund-Länder-Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ aufgenommen:

  • Bad Gandersheim (Kurbereich) 1.169.000 Euro
  • Goslar (Stadtpark Oker) 60.000 Euro
  • Hameln (Weserpromenade und Werder) 133.000 Euro
  • Hildesheim (Hohnsensee mit Wallanlage) 900.000 Euro
  • Rodenberg (Burgpark und Mühlenstraße) 500.000 Euro
  • Südheide, Hermannsburg(Örtzepark) 660.000 Euro
  • Lüneburg (Grünband Innenstadt) 600.000 Euro
  • Bad Bentheim (Schloss- und Forstpark) 400.000 Euro
  • Meppen (Historische Wallanlage) 2.730.000 Euro
  • Osnabrück (Schlossgarten und Ledenhof) 2.200.000 Euro

(red/mik)