Sensation: Beach-Volleyballer vom TC Hameln sind Nationalteam für 2018

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Bergmann und Harms - Nationalteam 2018
Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms vom TC Hameln sind ein Nationalteam für 2018. Foto: privat

Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms, das Rote Rudel vom TC Hameln, wurden von dem Deutschen Volleyball Verband zu einem von insgesamt vier Herren-Nationalteams für 2018 ernannt.

Nach der Trennung von Malte Stiel hatte sich Philipp Arne Bergmann 2015 mit Yannick Harms zusammengetan. Am Ende der Saison standen sie auf dem Ranglistenplatz acht. Bei der deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft in Timmendorfer Strand kamen sie auf Platz neun.

Im Sommer 2016 startete das TC-Team auf Ranglistenplatz 21. Bergmann war über acht Monate nicht einsatzfähig gewesen. Erst im Juli konnten die ersten gemeinsamen Cups wieder gespielt werden und trotzdem war das Ziel ganz oben in der deutschen Spitze anzugreifen.

Mit zwei Supercup-Siegen in Binz und Kühlungsborn, einem Cup-Sieg in Nürnberg auf der nationalen Beach-Volleyball-Tour, zwei weiteren Podestplätzen bei den Supercups in Münster und Hamburg sowie der Krönung mit der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften hat sich das Rote Rudel 2017 dann an die Spitze der Deutschen Beach-Volleyballrangliste gesetzt.

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Bergmann ist stolz auf die Leistung, die er und Harms erbracht haben:“Wir haben ein unfassbares Jahr gespielt, konnten noch drei weitere Turniere wie zum Beispiel das White Sands Turnier über Pfingsten auf Norderney gewinnen und auch international wichtige Platzierungen und Punkte sammeln, um so den Anschluss an die Weltelite zu bekommen. Dort haben wir uns damit deutlich verbessert und stehen aktuell auf Platz 63 der Weltrangliste.“

Die TC-Beacher haben zwischenzeitlich ihren Trainingsort gewechselt. Nach drei gemeinsamen Jahren am Bundesstützpunkt Stuttgart unter Bundestrainer Jörg Ahmann trainieren sie jetzt gemeinsam mit den anderen Nationalteams am Olympiastützpunkt in Hamburg mit dem Chefbundestrainer Martin Olejnak und Bundestrainer Eric Coreng. Dazu Harms: “Wir haben Jörg Ahmann viel zu verdanken. Er hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt stehen.“

(red)