Jetzt geht es richtig los – Grundstein des Schulzentrums Nord ist gelegt

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Sechs Jahre haben die Planungen gedauert, doch nun konnte der Grundstein für das Schulzentrum Nord gelegt werden. Die Bauarbeiten des teuersten Bauprojektes in der Geschichte Hamelns laufen derzeit nach Plan. Es sei ein Projekt der Superlative bezeichnete Oberbürgermeister Claudio Griese am vergangene Dienstag den Bau des neuen Schulzentrums.

Bereits im Vorfeld habe das Projekt nicht nur einige Nerven gekostet, sondern auch zu unzähligen Diskussionen geführt. Zunächst waren 22 Millionen Euro geplant, doch dann kamen weitere Fachräume und Altlasten hinzu. Schnell war klar, der Kostenrahmen muss auf 30 Millionen Euro erweitern werden. Damit seinen die finanziellen Mittel der Stadt erheblich ausgereizt und andere Projekte müssen zurückstecken, betonte Griese in seiner Rede zur Grundsteinlegung.

Während der Bauarbeiten läuft der Schulbetrieb des Albert-Einstein-Gymnasiums und der IGS regulär weiter. Dies ist mit einem großen Sicherheitsaufwand verbunden und nicht immer ganz einfach, doch nun sehen alle positiv in die Zukunft und sind sich sicher, dass dieses Projekt ein voller Erfolg wird. Auch Architekt Ulrich Zech vom Architekturbüro Venneberg und Zech bezeichnete der Verlauf des Projektes als Achterbahnfahrt. Der bei Planung des unübersichtlichem Komplexe überkam ihn ein „brutaler Frust“. Sie gewannen den ausgeschriebenen Wettbewerb und wollten dieses Konzept auch umsetzten, doch es mussten ein paar Abstriche gemacht werden.

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Gerade die Schulleiter Gudrun Krupp, IGS, und Christian Schmidt, AEG, freuen sich auf die neuen modernen Räumlichkeiten. Dort können sich Schüler und das Konzept der Ganztagsschule dann richtig entfalten. Durch den verbundenen Komplex sollen die Schulen besser zusammenarbeiten können. Und auch die große und moderne Mensa verbindet die Schulen und somit auch die Schüler miteinander. Dafür nehme das AEG und die IGS auch gerne Staub, Dreck, Lärm und Erschütterungen in Kauf.

Bei der Grundsteinlegung wurde natürlich auch eine Zeitkapsel mit eingemauert. In dieser Rolle befinden sich Pläne des Projekts, eine Zeitung, ein paar Taler und Materialien der beiden Schulen. 2020 soll der Bau fertiggestellt sein. In den nächsten Wochen sollen die Arbeiten an der Magistrale beginnen. Diese ist das Herz des Schulzentrum und verbindet die einzelnen Gebäude miteinander. Architekt Zech berichtete abschließend, dass das Motto des Projekts „Wir schaffen das“ sei und nun mit der Grundsteinlegung ginge es erst richtig los. Im Frühjahr 2018 soll dann das Richtfest stattfinden.

(lbr)