Vor dem Hintergrund der allgegenw├Ąrtigen Diskussion um die Verschmutzung der Umwelt mit Kunststoffen weist die Kreisabfallwirtschaft (KAW) auf die sch├Ądliche Wirkung von Kunststoffen im Bioabfall hin.

Vielen Nutzern der Biotonne ist ├╝berhaupt nicht bewusst, dass Plastikt├╝ten und sogar die kompostierbaren Plastikt├╝ten aus ÔÇ×BiokunststoffenÔÇť nicht f├╝r die Sammlung von Bioabf├Ąllen geeignet sind. Vielmehr st├Âren sie erheblich beim Produktionsprozess in den Verg├Ąrungs- und Kompostieranlagen und bleiben am Ende vielfach als kleine Kunststoffteilchen im Kompostmaterial zur├╝ck. Aber nicht nur dort: Das kann bis zu den kleinsten Mikroplastik-St├╝cken im Meer, Grundwasser und in unserer Nahrungskette f├╝hren. Daher m├╝ssen Kunststoffe, auch die sogenannten ÔÇ×BiokunststoffeÔÇť, soweit ├╝berhaupt m├Âglich vor der Verwertung der Bioabf├Ąlle aufw├Ąndig aus dem Bioabfall heraussortiert werden. Aus diesem Grund bittet die KAW, bei der Nutzung der Biotonne auf Plastikt├╝ten g├Ąnzlich zu verzichten.
Im Rahmen der kommunalen Kampagne #WIRFUERBIO (www.wirfuerbio.de) werden von der KAW zum Kennenlernen f├╝r die Sammlung im Haushalt kostenlos geeignete Papiert├╝ten als Startersets in der Ohsener Stra├če 98 in Hameln herausgegeben.

Aktion zum Thema Bioabfall

Auf dem Entsorgungspark Hameln findet am Freitag, 12. April, w├Ąhrend der ├ľffnungszeit von 14 bis 17 Uhr eine Aktion statt. Die Abfallberatung verteilt Startersets und gibt zahlreiche praktische Tipps zum Thema Bioabfall und zur Vermeidung von Kunststoffbeuteln bei der Sammlung im Haushalt.

(red)