Landrat legt Kranz an Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem nieder

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Kranzniederlegung an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem
Stellvertretender Landrat Torsten Schulte (von links), Landrat Tjark Bartels, stellvertretende Landrätin Ruth Leunig und Olga Gerr, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Hameln bei der Kranzniederlegung. Fotos: Landkreis Hameln-Pyrmont

Im Rahmen einer Delegationsreise nach Israel legte Landrat Tjark Bartels gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Torsten Schulte, der stellvertretenden Landrätin Ruth Leunig sowie Olga Gerr, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Hameln einen Kranz in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem nieder.

„Der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem hat mich in besonderem Maße bewegt. Was hier zum Greifen nah dargestellt wird, also der Mord von Millionen Menschen jüdischen Glaubens, ist Teil unserer Geschichte. Heute und in Zukunft haben wir eine Verantwortung aus diesen grausamen Taten und deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass so etwas in unserem Land erneut geschieht. Der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus, wie wir dies grad jüngst wieder erleben, ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben der Politik und der Gesellschaft. Für diesen Kampf setze ich mich persönlich ein“, so Landrat Tjark Bartels nach seiner Rückkehr aus Israel. Aus diesem Grund sei ihm beispielsweise auch die Umsetzung des Projektes Bückeberg so wichtig. „Die Wurzeln dieses Ortes dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“

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Die einwöchige Reise von Vertretern des Landkreises Hameln-Pyrmont nach Israel fand Anfang September auf Einladung der Region Jordan Valley statt. Ziel des Besuches ist der Aufbau einer Partnerschaft, von der insbesondere junge Menschen in Form von Jugendaustauschen profitieren sollen. In einem nächsten Schritt soll eine Delegation aus der Region Jordan Valley den Landkreis besuchen, bevor dann die Rahmenbedingungen für eine Partnerschaft konkretisiert werden sollen.

(red)