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Tipps vom Experten: Nach einem Autounfall – was tun?

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Unfall Symbolbild Auto Verkehr
Symbolbild. Foto: Pixabay

Wurden Sie als Geschädigter unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt, so müssen Sie gemäß der Rechtsprechung so gestellt und entschädigt werden, als sei der Unfall nicht passiert. Dabei helfen wir Ihnen: das Sachverständigenbüro Strebe & Elsner GmbH.

Sie haben das Wahlrecht zwischen der Reparatur des Fahrzeuges in der Werkstatt Ihres Vertrauens oder der Auszahlung der Reparaturkosten gemäß Gutachten. Eine Reparatur des Fahrzeuges ist auch dann möglich, wenn die Reparaturkosten zuzüglich der in Ansatz zu bringenden Wertminderung den Wert des Fahrzeuges bis zu 30 % übersteigen. Neben dem eigentlichen Schaden am Fahrzeug hat der Geschädigte aber auch das Recht, Nebenkosten geltend zu machen. Bei diesen Nebenkosten handelt es sich z. B. um: Unfallkostenpauschale, Wertminderung, Schmerzensgeld, Nutzungsausfallentschädigung, Leihwagenkosten, Restkraftstoff bei Totalschäden, Ersatz für den in dem Fahrzeug ggf. befindlichen Kindersitz, um nur einige zu nennen. Die Kosten für den Sachverständigen sowie einen Rechtsanwalt, der Ihr Recht gegenüber der gegnerischen Versicherung durchsetzt, müssen ebenfalls von der Versicherung des Unfallgegners übernommen werden.

Da viele Versicherungen aber eine eigene Auslegung der Rechtsprechung haben, kann schon als Regelfall angesehen werden, dass dem Geschädigten nicht alle ihm zustehenden Entschädigungssummen freiwillig gezahlt werden. Um diesen, oftmals ungerechtfertigten, Kürzungen einiger Versicherung von vornherein entgegenzuwirken, empfehlen wir, neben der Erstellung eines Gutachtens, auch die Einschaltung eines geeigneten Rechtsanwaltes. Der Sachverständige sowie auch der Rechtsanwalt arbeiten für den Geschädigten kostenlos, da die hier entstehenden Kosten von der gegnerischen Versicherung übernommen werden müssen.

Der abschließende Tipp:

Nehmen Sie die Regulierung Ihres Schadens durch die Einschaltung Ihres Sachverständigen und Ihres Rechtsanwaltes selbst in die Hand. Erfolgt die Feststellung der Schadenhöhe sowie der Wertminderung durch den Sachverständigen der Versicherung, so könnten diese evtl. zu niedrig angesetzt sein. Gleiches gilt bei Personenschäden. Auch hier sollte Ihr Rechtsanwalt die Höhe des Schmerzensgeldes ermitteln und nicht derjenige, sprich die gegnerische Versicherung, welche das Schmerzensgeld zahlen muss. (red)