Im Kreishaus in Hameln wird ab Donnerstag, 13. Juni, die Ausstellung des Kunstprojektes „1qm ich“ zu sehen sein. Das Projekt bietet geflĂŒchteten Menschen die Möglichkeit, sich kreativ mit ihren Biografien auseinanderzusetzen und ihrer Geschichte auf einem Quadratmeter ein Bild zu geben.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung ist am Donnerstag um 17 Uhr im Foyer des Kreishauses, SĂŒntelstraße 9. Bis zum 7. Juli können sich Interessierte die Bilder wĂ€hrend der Öffnungszeiten des Kreishauses kostenfrei ansehen.

Wie es aus dem Kreishaus heißt, lebt die Ausstellung vor allem von der VielfĂ€ltigkeit der persönlichen Ausdrucksweisen und der eingesetzten Techniken. “Sie erlaubt auf besondere Weise Einblicke in Lebensgeschichten mit Fluchterfahrung, losgelöst von Herkunft, Sprache und Religion. Gleichzeitig ist diese Ausstellung eine gute Gelegenheit, die Menschen hinter dem einem Quadratmeter in ihrer Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit als Bereicherung unserer Gesellschaft kennen zu lernen und sich der Frage zu nĂ€hern, was der KĂŒnstler oder die KĂŒnstlerin in „1qm ich“ ausdrĂŒcken will.”

Das Kunstprojekt wurde vom Fachbereich Kultur der vhs Hameln-Pyrmont in Kooperation mit dem Syrisch-Deutschen Verein durchgefĂŒhrt. Es wird durch den Landkreis Hameln-Pyrmont, der Sparkasse Hameln-Weserbergland sowie den Landschaftsverband Hameln-Pyrmont gefördert.

(red)