Die Olympischen Spiele in Tokio finden erst 2021 statt und damit steigen für das Rattenfänger Beach-Team die Chancen auf eine Teilnahme.

Für 2020 standen ursprünglich noch mögliche zwölf Qualifikationsturniere für das Rattenfänger Beach-Team, Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms vom TC Hameln, auf dem Tourplan. Der Reiseplan stand: Vom Iran sollte es nach Australien und von dort nach Asien mit Cups in China und Singapur gehen, bevor es nach einem Abstecher nach Südamerika mit Starts in Mexiko und Brasilien mit drei Starts in Europa weitergehen sollte. Corona hat daraus maximal ganze drei World Cups gemacht.

“Zu wenig für ein faires Qualifikationsverfahren“, so Bergmann. „ Die aktuelle Gesundheitslage weltweit ist aus unserer Sicht zwingend für die Verschiebung der Olympischen Spiele. Das IOC hat zu lange gezögert und damit für große Verunsicherung gerade unter uns Leistungssportlern gesorgt.“ Harms ergänzt: „Jetzt gibt es Klarheit. Durch die Verschiebung der Olympischen Spiele sollten alle Teams wieder gleiche Ausgangschancen erhalten. Wir wollen unsere Chancen auf jeden Fall nutzen!“

 Die Weltverbände und das IOC werden die Qualifikationsbedingungen für Tokio neu festlegen müssen. Anschließend wird es einen neuen World-Tour-Kalender und neue Terminierungen für die nationale Beachtour geben.

Das Hamelner Beach-Team würde sich unheimlich freuen, wenn es gelänge, den für August vorgesehenen 5-Sterne-Major-Cup in Hamburg und anschließend dann national die deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand vom 4. bis zum 6. September zu realisieren. „Da wären wir vor nahezu heimischer Kulisse natürlich gerne dabei!“

Aktuell trainieren Harms und Bergmann unter der Leitung von Bundestrainer Eric Koreng mit den anderen beiden Herren-Nationalteams gemeinsam in Hamburg am Olympia-Stützpunkt. „Wir freuen uns natürlich, dass es gelungen ist, für uns Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Trainiert wird an sechs Tagen die Woche im Beach-Center in der Halle auf Sand und in den Krafträumen des OSP mit mindestens zwei Trainingseinheiten am Tag. „Dabei wird strikt darauf geachtet, dass die Sicherheitsregeln genau eingehalten werden,“ sagen die beiden Beach-Profis. (red)