„Es ist die letzte Lösung“, heißt es aus dem Rathaus der Stadt Hameln. Die Kastanien am Kastanienwall in Hameln sind an einem Bakterium erkrankt und dadurch so geschwĂ€cht, dass sich ein Pilz ausbreiten konnte. Einige BĂ€ume mussten schon gefĂ€llt werden, die weiteren sollten so lange wie möglich stehen bleiben. Seit dieser Woche steht jedoch fest, dass auch die verbliebenen BĂ€ume zeitnah gefĂ€llt werden mĂŒssen.

„Es ist die letzte Lösung und keinem Verantwortlichen fĂ€llt die Entscheidung leicht, trotzdem mĂŒssen wir als Verwaltung fĂŒr die Verkehrssicherheit sorgen“, erklĂ€rt Erster Stadtrat Hermann Aden. Zwischen Montag, 5. August, und Freitag, 9. August, werden die verbliebenen 13 Kastanien, die vom Bakterium Pseudomonas und Pilzen befallen sind, gefĂ€llt.

Kastanie_Kastanienwall
13 weitere Kastanien werden am Katanienwall gefÀllt. Foto: Stadt Hameln

Von der Stadt heißt es, dass die FĂ€llungen notwendig seien, da sich der Zustand der BĂ€ume fortlaufend verschlechtere. Die BĂ€ume seien so stark befallen, dass eine Rettung nicht mehr möglich sei.

Die BĂ€ume vor der ehemaligen Landeszentralbank und die Nachpflanzungen am Rathausmarkt, vor der HMT und der Bushaltestelle sind von den FĂ€llungen nicht betroffen.

(red)