Ein Arztbesuch ist fĂŒr viele Kinder eine unangenehme Vorstellung – egal, ob bei Krankheit oder Unfall. ZusĂ€tzlich zum eigentlichen Geschehen kommt dann noch die Angst vor dem Unbekannten hinzu, sodass schnell die TrĂ€nchen kullern. Doch das muss nicht immer sein, denn ein tröstendes Kuscheltier lenkt ab und beruhigt. So sehen das auch Christian Mrosek und Stefanie Homeister von der Sparkasse Hameln-Weserbergland. Dehalb spendeten sie kurzerhand etwa 350 Kuscheltiere fĂŒr die Notaufnahme des Sana-Klinikums und den Rettungsdienst.

Kleine EisbĂ€ren und Nilpferde warten nun darauf, Kindern in einer schweren Zeit Trost zu spenden und den behandelnden FachkrĂ€ften die Versorgung zu erleichtern. Dr. Ben Schwerdtfeger, Chefarzt fĂŒr Notfallmedizin im Sana-Klinikum ist begeistert: „Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder oft schnell ruhiger werden und die Kuscheltiere gern als Trost annehmen. Dann lĂ€sst sich auch die Behandlung in deutlich besserer AtmosphĂ€re durchfĂŒhren“.

Auch die pflegerische Leitung, Elke Kreutziger freut sich. „Es ist erstaunlich wie schnell die Kinder die Angst verlieren, wenn sie ein Stofftier knuddeln können”, sagt sie, das gebe ihnen Halt und Sicherheit. “Manche Eltern geben den Kindern ihr geliebtes Kuscheltier mit in die Klinik, doch nach UnfĂ€llen oder plötzlichen Erkrankungen ist es natĂŒrlich nicht gleich verfĂŒgbar. Dann ist es schön, dass wir in der Notaufnahme den Kindern eines der wirklich schönen Stofftiere geben können“, erklĂ€rt Kreutziger weiter. (red)