Nicht richtig gesichert? Stau wegen umgestürztem Lkw in Wangelist

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Ein Lkw kippte in Wangelist auf der B1 auf die Seite Foto: Polizei

Im Hamelner Ortsteil Wangelist kam es am Montag, 22. Juli, zu einem Verkehrsunfall, durch den der Berufsverkehr teilweise zum Erliegen kam. Ein Lkw war auf die Seite gekippt.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 35-jähriger Mann gegen 6.30 Uhr mit einem sogenannten Gliedergespann (Lkw mit zwei Abrollcontainern) die Wangelister Straße in Richtung Innenstadt. Während er nach Links auf die Pyrmonter Straße (Bundesstraße 1) abbog, kippte der vordere der beiden angehängten Container nach rechts um und zog dabei das Zugfahrzeug mit sich.

Der Inhalt des Containers, mehrere Tonnen Müll, wurde dabei auf dem angrenzenden Grünstreifen und dem dortigen Radweg verteilt.

Entgegen der Erstmeldung, der Fahrer des Gespannes sei eingeklemmt, bestätigte sich dies für die Einsatzkräfte vor Ort glücklicherweise nicht. Der Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock hatte sich eigenständig befreien können. Er wurde von Ersthelfern aus dem Führerhaus gezogen. Der 35-Jährige wurde noch auf dem Container von einem Notarzt versorgt und anschließend von der Feuerwehr mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und der Drehleiter „schonend“ geborgen. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

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Die Unfallaufnahme und die anschließende Bergung des verunfallten Gespannes zog sich über mehrere Stunden hin. In dieser Zeit kam es zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Bundesstraße 1 musste im Bereich der Unfallstelle zur Bergung von Lkw und Container mehrfach komplett gesperrt werden. Der Müll musste umgeladen und die Fahrbahn gesäubert werden.

Die Unfallstelle konnte um kurz nach 13 Uhr endgültig wieder freigegeben werden.

Warum es zu dem Unfall kam, ist unklar. Die Polizei hält es für möglich, dass der umgestürzte Container nicht richtig gesichert war. Da der digitale Fahrtenschreiber der Zugmaschine vor Ort nicht ausgewertet werden konnte, wurde er ausgebaut und sichergestellt. Die Auswertung der Daten steht noch aus.

Die Schadenshöhe wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
(red)