Unterföhring, 01. Dezember 2020. Eine Quasselstrippe ganz kleinlaut: „Wenn mein Gegner besser ist, dann ist er eben besser.“ „Ich will niemandem etwas beweisen.“ „Wenn mich in meiner Show alle meine Gegner auseinandernehmen, dann mache ich aus Respekt einen Kniefall vor ihnen!“.

Gibt sich Teddy Teclebrhan tatsächlich geschlagen, bevor es überhaupt losgeht? Oder stapelt der Entertainer im Vorfeld der ProSiebenWettkampfshow bewusst tief und beweist dann in „Teddy gönnt dir!“, dass mehr in ihm steckt als der lustigste, aber vielleicht schwächste „Schlag den Star“-Teilnehmer aller Zeiten?

„Teddy gönnt euch gerne, aber er verschenkt nicht!“

Teddy Teclebrhan im Interview
Teddy, dein „Schlag den Star“-Auftritt hat Kultpotential. Wie bist du mit dieser Niederlage umgegangen?
Teddy: Ich bin ja mit Max Mutzke, gegen den ich damals verloren habe, gut befreundet und mag ihn sehr. Ich mag es zwar zu spielen, aber bin ehrlich gesagt kein ‚Competition-Typ‘, der ausflippt und mit aller Macht gewinnen will. Wenn mein Gegner besser ist, dann ist er eben besser.

Der Titel deiner neuen Show ist „Teddy gönnt dir!“. Gönnst du tatsächlich so gerne? Oder willst du so nur eine weitere Niederlage vorwegnehmen?
Ich will niemandem etwas beweisen und auch nicht zeigen, dass ich ein Wettkampftyp bin, denn der bin ich auch privat nicht. Wenn es zuhause Spieleabende gibt, dann verziehe ich mich lieber (lacht). Aber ich gönne anderen Menschen total gerne – gerade dann, wenn derjenige besser ist als ich. Wenn mich in meiner Show alle meine Gegner auseinandernehmen, dann mache ich aus Respekt einen Kniefall vor ihnen!

Du stapelst tief. Das klingt, als würdest du dich der Herausforderung mit
großer Gelassenheit stellen?
Ich gehe mit meinem Einsatz rein und es kann sein, dass ich verliere, aber ich würde mich nicht darüber aufregen. Wenn ich in einem Spiel bin, dann will ich einfach Spaß haben. Trotzdem bin ich ein ehrgeiziger Typ. Für die Dinge im Leben, für die ich wirklich brenne, kämpfe ich auch.

Mit welcher Einstellung gehst du in den Wettkampf?
Teddy gönnt euch gerne – aber er verschenkt nicht!

Die Hamelnerin Tina Annemüller kämpft für ihre Tochter.
Foto: Steffen Z Wolff

Auch die 34-jährige Betriebsleiterin Tina Annemüller aus Hameln nimmt an “Teddy gönnt dir!” teil. Sie stellt sich einigen Fragen:

Die Fallhöhe ist hoch: Du kannst hier 1.000 Euro gewinnen – oder gegen den schwächsten Gegner, den ProSieben zu bieten hat, verlieren. Warum nimmst du
teil?
„Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich die Tickets eigentlich ursprünglich für
meine Tochter bestellt habe. Die ist unheimlicher Teddy-Fan und es ist schade, dass
sie nicht dabei sein kann. Sie ist noch keine 18 und deswegen sagt sie: Mama geh
dahin, rock das Ding, ob du gewinnst oder nicht, scheiß egal! Aber bring mir bitte ein
Selfie mit Teddy mit. Das ist also die Challenge für mich heute.“

Was machst du mit den 1000 Euro? Und im Falle des Falles: Wie steckt man eine
Niederlage gegen Teddy weg?
„Ich würde die 1000€ zu Weihnachten aufteilen unter den Engsten oder würde
sagen: Komm, wir packen alle zusammen die Sachen und fahren irgendwohin. Eine
Niederlage ist psychisch gar keine Option. Die Challenge hier zu sein und dabei zu
sein, ist schon erfüllt. Also ich kann ganz gut gewinnen, bin eigentlich ein
Wettkampftyp in vielen Bereichen.“

Deine Kampfansage an Teddy:

„Er soll mich unterschätzen – ich liebe es, unterschätzt zu werden!“

Sicher ist: ProSieben schickt in „Teddy gönnt dir!“ (3. und 10. Dezember, ab 20:15 Uhr) den denkbar unberechenbarsten Gegner ins Rennen. Zehn Kandidatinnen und Kandidaten pro Folge winken quasi der sichere Sieg und bares Geld. Aber so simpel die Aufgabe scheint, so hoch ist die Fallhöhe – denn Scheitern gegen Teddy Teclebrhan wäre eine Schande …