Generalunternehmer erstattet Anzeige

Eigentlich sollte die neue Kita Aubuschweg am 1. April in Betrieb gehen. Die jetzige Corona-Pandemie verzögert den Start. In dem Gebäude, das erst Ende März weitestgehend fertiggestellt wurde, gab es nun einen Wasserschaden durch Vandalismus. Der Generalunternehmer hat Anzeige erstattet.

Als Mitarbeiter des Generalunternehmers, der Stadt und des Trägers, der AWO, vor Ostern in die Räume am Aubuschweg kamen, fanden sie kein besenreines Gebäude vor: Das Wasser stand circa zwei Zentimeter hoch, im Bereich der Küche und der Dusche waren Wasseranschlüsse manipuliert worden. „Wir sind wirklich schockiert angesichts dieser mutwilligen Zerstörung“, sagt Stadträtin Martina Harms.

Das vollständige Ausmaß des Schadens und die notwendigen Maßnahmen zur Schadensbehebung stehen nun nach fachlicher Begutachtung fest. Mittlerweile trocknen spezielle Trocknungsgeräte die Bereiche. Teilweise müssen aber die gerade erst neu verlegten Bodenbeläge ausgetauscht werden. Nach erfolgter Trocknung und Instandsetzung ist das Gebäude voraussichtlich Mitte Juni wieder vollständig betriebsbereit. Teilbereiche können, wenn es gut läuft, bereits vorher genutzt werden. Auch die Leiterin der Kita Aubuschweg, Nicole Handke, ist verärgert über diese Verzögerung. Für die Notgruppenbetreuung von Kindern, deren Eltern in Berufen von öffentlichem Interesse arbeiten, wurde bereits eine Lösung gefunden.

Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar, die Polizei ermittelt.

Zur Info: Die Kita Aubuschweg wurde innerhalb von neun Monaten gebaut, nachdem Bedarf für eine weitere Kita angemeldet wurde. Sie ist in Holzständerbauweise entstanden und bietet Platz für 80 Kinder.

(red)