ameln (wa). An der Scharnhorststraße/Ecke Rosa-Helfers-Straße mĂŒssen vier Spitzahorne gefĂ€llt werden.

Das hat die Stadt mitgeteilt. „Baumexperten haben starke Faulungen festgestellt“, begrĂŒndet die Verwaltung. Die BĂ€ume gelten als „nicht mehr verkehrssicher“, die dauerhafte Standsicherheit sei nicht gewĂ€hrleistet. Bereits Anfang kommender Woche sollen Mitarbeiter einer Fachfirma mit der KettensĂ€ge anrĂŒcken.

Die Spitzahorne hinter der Kasernenmauer an der Scharnhorststraße und an der EinmĂŒndung Rosa-Helfers-Straße gehören zum gewohnten Bild – umso mehr bedauert die Stadt, dass die BĂ€ume nun weichen mĂŒssen. „Das Schadensbild lĂ€sst aber keine andere Entscheidung zu“, heißt es aus dem Rathaus. Die BĂ€ume stĂŒnden auf einer privaten GrundstĂŒcksflĂ€che, seien aber durch einen rechtsverbindlichen Bebauungsplan geschĂŒtzt. Daher mĂŒsse die Stadt die FĂ€llung genehmigen – was inzwischen geschehen sei.

Experten schĂ€tzen das Alter der BĂ€ume auf ca. 45 Jahre. Die Ahorne sind zwischen 14 und 20 Meter hoch und haben einen Stammumfang von bis zu zwei Metern. Laut Gutachten weisen die BĂ€ume einen „atypischen Kronenaufbau ohne durchgehenden Stamm“ auf. Sorge bereiten den Fachleuten insbesondere offene Faulstellen und ein „ungewöhnliches Rindenbild“. Den schlechten Zustand der Ahorne fĂŒhren sie auf Kappungen zurĂŒck, die vor ca. 20 bis 25 Jahren erfolgt sein könnten.

Der EigentĂŒmer des GrundstĂŒcks ist verpflichtet, vier Spitzahorne mit einem Stammumfang von 18 bis 20 Zentimetern nachzupflanzen. Dabei sollen klimafeste Baumsorten ausgewĂ€hlt werden.