Die Vortragsreihe „Psyche im Gespräch“ im AMEOS Klinikum Hameln befasst sich am 9. Mai  mit dem Thema: Burnout bei Jugendlichen. Im Fokus des Abend stehen dabei folgende Fragen: Gibt es Burnout bei Jugendlichen? Was steckt hinter diesem Begriff? Was kann dazu fĂĽhren? Wie und wo kann ich mir als Betroffene oder als Betroffener sowie als Elternteil Hilfe und UnterstĂĽtzung suchen?

Stress ist ein häufig genutzter Begriff in unserem alltäglichen Sprachgebrauch. Bis zu einem gewissen Punkt kann dieser als positiv empfunden werden und zu mehr Leistungsfähigkeit fĂĽhren. Ist der Stress jedoch zu hoch, kann er zu vielfältigen körperlichen und psychischen Problemen fĂĽhren. Eine Studie der DAK stellte 2017 heraus, dass fast jeder zweite SchĂĽler (47%) unter Stressempfinden leidet. Im Zusammenhang mit einem erhöhten Stresserleben im Jugendalter steht auch der Begriff des Burnouts, des “Ausgebrannt seins”, im Fokus der Diskussionen. Laut dem Internationalen Klassifikationssystem fĂĽr Krankheiten (ICD-10) der Weltgesundheitsorganisation ist das Burnout keine eigenständige psychische Störung und damit keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Dennoch sind ein hohes Stresserleben und eine hohe alltägliche Belastung ein hoher Risikofaktor fĂĽr das Entwickeln verschiedenster psychischer Erkrankungen. In unserem Vortrag fokussieren wir uns besonders auf die Entstehung einer depressiven Symptomatik. Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen ĂĽberhaupt und spielen besonders im Jugendalter eine groĂźe Rolle. Wir beschäftigen uns mit der Frage der Entstehung der Erkrankung sowie der Frage nach Therapie- und UnterstĂĽtzungsmöglichkeiten.

Ihre Referentinnen:

Kathrin Brunhorn, leitende Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilung im AMEOS Klinikum Hameln

Sarah Hausmann, leitende Psychologin der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilung des AMEOS Klinikums Hameln