Hameln / Celle. Seit mehr als fĂŒnf Jahren hat der Richter am Oberlandesgericht Dr. Georg Gebhardt die Organisationsabteilung des Oberlandesgerichts Celle geleitet und eine Vielzahl von VerĂ€nderungsprozessen der Justiz maßgeblich mitgestaltet. Er wechselt jetzt als Direktor an die Spitze des Amtsgerichts Hameln, das mit rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den zehn grĂ¶ĂŸten Amtsgerichten in Niedersachsen zĂ€hlt.

Dr. Gebhardt wuchs in Freiburg im Breisgau auf und studierte dort sowie in Paris Rechtswissenschaften. Nach Abschluss seines Referendariats arbeitete er zunĂ€chst in einer international ausgerichteten Wirtschaftskanzlei. Anschließend trat er 2006 in die NiedersĂ€chsische Justiz ein und war bei der Staatsanwaltschaft und dem Amts- sowie Landgericht Hannover, dem Oberlandesgericht Celle und der NiedersĂ€chsischen Staatskanzlei tĂ€tig. Er organisierte den 70. Deutschen Juristentag, der mit rund 2.500 Juristinnen und Juristen aus der gesamten Bundesrepublik im September 2014 in Hannover stattfand. Im Dezember 2014 wurde er zum Richter am Oberlandesgericht Celle ernannt, wo er in verschiedenen Zivilsenaten und daneben in der Justizverwaltung tĂ€tig war. Dr. Gebhardt ist neben seiner hauptberuflichen TĂ€tigkeit vielfĂ€ltig engagiert, unter anderem als Lehrbeauftragter der UniversitĂ€t MĂŒnster und bei der Polizeidirektion Hannover.

„Dr. Georg Gebhardt hat hier am Oberlandesgericht mit herausragenden Fachkenntnissen und einem Höchstmaß an Engagement und Disziplin Großartiges geleistet“, hob die PrĂ€sidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte hervor. „Der elektronischen Akte, Videoverhandlungen und der Modernisierung des Zivilprozesses hat er sich ebenso angenommen wie dem Gesundheitsmanagement und der Personalentwicklung – alles mit dem Ziel, die Justiz auch in einem sich fortentwickelndem Umfeld optimal aufzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei ‚mitzunehmen‘. Aufgrund seiner vielfĂ€ltigen Erfahrungen, seiner KooperationsfĂ€higkeit und seinem ansteckenden Elan sehe ich das Amtsgericht Hameln bei ihm in den besten HĂ€nden und wĂŒnsche ihm fĂŒr diese herausfordernde Aufgabe viel Erfolg.“