Wie sicher ist Ihr Heizöltank? Untere Wasserbehörde fordert zur Überprüfung auf

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Symbolbild. Foto: pixabay(geralt)

Die Untere Wasserbehörde der Stadt Hameln wird in den kommenden Wochen die Betreiber von Heizöl- und Dieseltankanlagen auffordern, ihre Heizöl- und Dieseltanks von einem Sachverständigen überprüfen zu lassen. Hintergrund seien die immensen Gefahren, die von schadhaften Tanks ausgehen.

Nicht alle Bürger, die eine Ölheizung betreiben, erhalten Post aus dem Rathaus. Betroffen seien nur oberirdische Heizöl- und Dieseltankanlagen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1000 Litern. Diese seien vor der ersten Inbetriebnahme oder nach wesentlichen Änderungen ohnehin von einem Sachverständigen zu überprüfen. 2014 wurde festgelegt, dass diese Prüfpflicht auch für bereits bestehende Anlagen gilt, die noch nie von einem Sachverständigen begutachtet wurden.

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Wer von der Unteren Wasserbehörde aufgefordert wird, seine Tankanlage überprüfen zu lassen, erhält eine Liste mit zugelassenen Sachverständigen. Wurde die Anlage überprüft, erhalten sowohl der Betreiber als auch die Behörde einen abschließenden Prüfbericht. Die Bewertungsskala innerhalb des Berichts reicht dabei von „ohne Mängel“ bis „gefährliche Mängel“, wobei „gefährliche Mängel“ eine sofortige Außerbetriebnahme der Anlage zur Folge hat.

Heizölanlagen, die nicht mehr genutzt werden, bei denen eine Befüllung aber theoretisch möglich wäre, gelten als „in Betrieb“ – auch sie müssen überprüft und eingestuft werden. Wer seine Anlage also nicht mehr nutzt, sollte sie professionell stilllegen lassen, lautet die Empfehlung der Unteren Wasserbehörde.

(red)