Hameln (sak). FĂŒr das „Verkehrskonzept Basbergviertel“ lĂ€sst die Stadt derzeit untersuchen, wie es um Durchgangsverkehr, Geschwindigkeiten und auch Sicherheit fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer im Viertel steht.

Und wer kann das besser beurteilen als die Anwohnerinnen und Anwohner selbst. Daher hatte die Stadt sie bei Projektstart aufgerufen, ihre Ideen und Hinweise zum Viertel einzubringen – und bittet die Anwohner weiterhin um Meinungen zu aktuellen Problempunkten am Basberg.

Bereits seit gut einem Monat nimmt das ausfĂŒhrende VerkehrsbĂŒro Zacharias aus Hannover die Anregungen der Anwohner auf. Bisher seien 55 Hinweise zum Basbergviertel eingegangen. Dies sei keine schlechte Resonanz, aber ausbaufĂ€hig. „Wir hoffen, dass wir noch ein paar Anwohnerinnen und Anwohner des Viertels erreichen können und sie ihre Meinung zur Verkehrssituation am Basberg schildern möchten“, so Sven Szubin, Leiter des Fachbereichs Umwelt und technische Dienste.

Aus den bisherigen RĂŒckmeldungen zeigt sich: Anwohner können ganz klar benennen, welche Problemfelder die Stadt genauer unter die Lupe nehmen sollte.

Nicht alle Punkte sind neu – doch jeder Hinweis dazu wichtig. So werden unter anderem der störende „Schleichverkehr“ zwischen der B217 und der Basbergstraße und die Auswirkungen des Neubaugebiet Riesackweg genannt. Auch die Geschwindigkeit in Wohnstraßen und vor SpielplĂ€tzen beschĂ€ftigt die Anwohner. Zudem sehen sie die Schulwegsicherung und die FĂŒhrung des Radverkehrs als Probleme, die dringend bearbeitet werden mĂŒssen. Auch konkrete VorschlĂ€ge wie das Einrichten von Spiel- und auch Fahrradstraßen wurden gemacht. Des Weiteren bemĂ€ngeln Anwohner unter anderem die Fehlnutzung von Einbahnstraßen und die Missachtung von Rechts-vor-Links-Regelungen.

„Es wurden seitens der Anwohner schon viele gute Hinweise gegeben. Aber wir erhoffen uns noch einige mehr. Wer seine Ideen zum Verkehrskonzept Basberg also noch nicht eingebracht hat, kann dies noch immer tun“, so Szubin.