Dies hat der FIVB, der internationale Volleyball Verband aktuell bekannt gegeben. Danach erhĂ€lt das RattenfĂ€nger Beach-Team eine von zwei wild-cards fĂŒr Deutschland. Zuvor hatte der DVV bereits eine host-card an ein weiteres deutsches Herrenteam gegeben. Dabei war man davon ausgegangen, dass das TC-Duo aufgrund des aktuellen Rankings bei der WM dabei sein wĂŒrde. Daraus wurde jedoch nichts, da Russland mit einer Ummeldung zwei Spieler als neues Team gemeldet hat, das sich damit noch vor die RattenfĂ€nger auf den vierten und letzten europĂ€ischen Teilnehmerplatz geschoben hat. Am Ende fehlten 40 Ranglistenpunkte fĂŒr das deutsche Natio-Team.

Dazu Philipp Arne Bergmann: “Wir freuen uns ĂŒber die wild card. NatĂŒrlich wĂ€ren wir lieber mit direkter Qualifikation dabei gewesen, aber auch so freuen wir uns auf die WM im Heimatland und hoffen auf ein gutes Abschneiden in Hamburg. Dazu können wir bei unseren Spielen ab dem 28. Juni im Stadion am Rothenbaum natĂŒrlich viele UnterstĂŒtzer  gebrauchen.”

Die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2019 werden dort ausgespielt, wo in den vergangenen Jahren das Turnier der Major Series stattgefunden hat: Am Hamburger Rothenbaum mit seinem Tennisstadion, in dem 13.200 Zuschauer Platz finden. Und das vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2019. 
  

“Wir freuen uns riesig, bei der WM dabei sein zu dĂŒrfen, das ist eine riesen Chance und das wird sicher riesen Spaß machen in dem großen Stadion zu spielen. Wir haben dort mal die deutsche Tour gespielt, aber WM ist nochmal etwas ganz anderes, total andere Dimensionen, viel mehr Leute, viel grĂ¶ĂŸer. Ich glaube so richtig vorstellen kann man sich das gar nicht, das muss man selbst erleben“, sagte Harms.

Zu den sportlichen Zielen: „So weit sind wir noch gar nicht. FĂŒr uns geht es dort auch um sehr wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation. Von daher, je weiter desto besser, aber aktuell sind wir erst einmal froh dabei zu sein. Klar ist, dass wir natĂŒrlich aus der Gruppe rauskommen wollen und dann mĂŒssen wir schauen, was wir uns als weitere Ziele setzen“, sagte Bergmann. (red)