In einer Bäckerei in Hameln kam es am Montag, 14. Januar, zu einer räuberischen Erpressung. Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat.

Gegen 8 Uhr soll ein Mann, bekleidet mit einer dunkelblauen Jacke mit Kapuze (die Kapuze hatte er eng vor dem Gesicht zusammengebunden) eine Bäckerei-Filiale an der Karlstraße in Hameln betreten haben. Zu diesem Zeitpunkt befand sich außer einer Bäckereifachverkäuferin niemand im Geschäft.

Der Polizei gegen√ľber gab die 59-J√§hrige an, dass sich der Mann zun√§chst an einen Stehtisch gestellt habe. Sie habe deshalb angenommen, dass er einen Kaffee trinken wollte. Als sie ihn gerade bedienen wollte, soll der Mann pl√∂tzlich um den Tresen herumgegangen sein, die Verk√§uferin in eine Ecke gedr√§ngt haben und sie aufgefordert haben, die Kasse zu √∂ffnen. Dabei soll der T√§ter seine Hand in einer seiner Jackentaschen gehabt und so den Anschein erweckt haben, bewaffnet zu sein.

Die Hamelnerin habe daraufhin die Kasse geöffnet, sodass der Täter das darin befindliche Bargeld entnehmen konnte. Anschließend habe er die Frau angewiesen, sich in einen Nebenraum zu begeben und zu warten bis er verschwunden war.

Die 59-J√§hrige wartete einige Minuten in dem Nebenraum und rief dann die Polizei. Sie beschrieb den T√§ter als circa 1,85 Meter gro√ü und weder d√ľnn, noch dick. Er habe eine normale Statur gehabt. Das Gesicht des Mannes habe sie durch die zugezogene Kapuze nur teilweise sehen k√∂nnen. Die Augenbrauen waren vermutlich eher hell, als dunkel. Da der T√§ter akzentfrei Deutsch gesprochen habe und die Hautfarbe hell gewesen sei, vermute sie, dass es sich um einen Europ√§er gehandelt habe. Bekleidet sei der Fl√ľchtige mit einer dunkelblauen Jacke mit Kapuze (kein Mantel), mit schr√§g verlaufenden Jackentasche vorn und sch√§tzungsweise blauen Jeans gewesen. Anhand des minimal sichtbaren Gesichtsfeldes vermutet die 59-J√§hrige, dass der T√§ter weder jugendlich, noch alt war.

Eine Nahbereichsfahndung nach dem fl√ľchtigen T√§ter verlief erfolglos. Das 2. Fachkommissariat der Polizei Hameln sucht m√∂gliche Zeugen zu der r√§uberischen Erpressung. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 05151/933-222 entgegengenommen.

(red)