Ein Grund zum Feiern in dieser tristen Pandemiezeit hat das Team des stĂ€dtischen Treffpunkts A.R.A: Beim Ideenwettbewerb „Von wegen Ruhestand! – Perspektiven Ü60“ des NiedersĂ€chsischen Ministerium fĂŒr Soziales, Gesundheit und Gleichstellung erreichten die heimischen Teilnehmer den zweiten Platz von 56 Einsendungen. Die PreisĂŒbergabe fand jetzt vor Ort in der A.R.A statt.

Das Ministerium hatte Kommunen, Vereine und VerbĂ€nde aufgerufen, Projektideen fĂŒr Menschen ĂŒber 60 Jahren einzureichen. Der stĂ€dtische Treffpunkt „A.R.A.“ in der Alten Feuerwache hatte sich mit dem generationsĂŒbergreifenden Projekt „Auf die Bretter – Fertig? – Los! Was fĂŒr ein Theater
.“ an dem Wettbewerb beteiligt. Was als sechswöchiges Projekt mit dem Titel „Musik geht um die Welt“ unter der kĂŒnstlerischen Leitung von Sabine KrauthĂ€user („Bellabina kulturell“) und gemeinsam mit Kindern des stĂ€dtischen Spielhauses Anfang 2018 begonnen hatte, ist inzwischen eine dauerhafte Gruppe geworden. Die Teilnehmer entwickeln gemeinsam Ideen fĂŒr neue StĂŒcke und setzen diese dann um. „Eine ganz tolle Truppe“, schwĂ€rmt Sabine KrauthĂ€user, „wir haben immer eine Menge Spaß.“ Dieses tolle Projekt hat es nun auf den zweiten Platz geschafft.

Eigentlich hatte das NiedersĂ€chsische Ministerium fĂŒr Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zu einer Preisverleihung im April in den Festsaal des Alten Rathauses in Hannover eingeladen. Coronabedingt wurde die Veranstaltung erst auf einen spĂ€teren Zeitpunkt verlegt und musste dann ganz abgesagt werden. „NatĂŒrlich hatten sich alle Beteiligten wahnsinnig darauf gefreut, zur Preisverleihung nach Hannover zu fahren“, sagt Hilke Meyer, Seniorenbeauftragte der Stadt. „Aber die Freude und der Stolz, ĂŒberhaupt unter den PreistrĂ€gern zu sein, hat sich dadurch nicht verringert.“

Geld fĂŒr Theatergruppe
Dirk Schröder aus dem NiedersĂ€chsischen Ministerium fĂŒr Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ĂŒbergab in kleiner Runde nicht nur eine TrophĂ€e, sondern auch 3000 Euro. „Mit einem Teil des Geldes werden wir auf alle FĂ€lle etwas mit der Theatergruppe machen. Wenn es wieder möglich ist, kann davon ein Theaterbesuch oder ein Workshop bezahlt werden“, sagt Meyer.

Nicht ganz ohne Stolz hat sich auch StadtrĂ€tin Martina Harms ĂŒber diese besondere Auszeichnung gefreut, war sie es doch, die mit einer privaten Spende anlĂ€sslich ihres Geburtstages im Jahr 2017 den Anstoß fĂŒr dieses generationenĂŒbergreifende Projekt gegeben hatte.