Anschlag von Manchester: Terror gegen Kinder – feiger und grausamer geht es nicht

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Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Foto: Britta Pedersen/dpa

Eine Kolume von Lorena Brümmer:

Es ist einer der schwersten Anschläge in Großbritannien. Am gestrigen Montagabend hat sich ein Selbstmordattentäter während eines Pop-Konzertes in Manchester in die Luft gesprengt und dabei 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 60 weitere Personen wurden außerdem verletzt. Unter den Konzert-Besuchern waren hauptsächlich Kinder und Jugendliche.

Dieser gezielte Anschlag auf Kinder ist zugleich brutaler, abartiger und feiger, als es ein Terroranschlag zuvor war. Gerade unschuldige Kinder, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben werden in Sekunden aus ihrem Leben gerissen. Dabei sind es gerade Kinder, die mit ihrer Unbeschwertheit die Welt besser machen. Ein Kind unterscheidet nicht zwischen Hautfarben, Arm und Reich oder gar zwischen Religionen. Kinder sind schutzbedürftig und wehrlos – sie als Ziel eines terroristischen Anschlags zu missbrauchen ist noch viel feiger, als mit einem Lkw in eine Menschenmenge zu fahren.

Was einen Selbstmordattentäter zu solch einer Tat bewegt, dass er nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das von zahlreichen unschuldigen Kindern beendet, ist nicht vorstellbar und mit Nichts zu rechtfertigen. Der IS soll sich zu dieser schrecklichen Tat bekannt haben.

Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen.