Kommentar: Hamburg brennt – der Unterschied zwischen Demonstration und Randale

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Polizei in Hamburg
Einsatzkräfte der Polizei Hamburg. Foto: dpa /Axel Heimken

In Hamburg findet am heutigen Tag der G20-Gipfel statt. Begleitet wird dieses Treffen der Staats- und Regierungschefs, der 19 führenden Industrie- und Schwellenländer sowie der Europäischen Union, von friedlichen Protesten und erschreckenden Krawallen.

Doch was ist eigentlich der G20-Gipfel? Die politischen Führungskräfte verschiedener Länder kommen zusammen und diskutieren verschiedene Themen. Die wohl wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung bilden die Weltwirtschaft, der Klimawandel und der Kampf gegen den Terrorismus. Unter anderem vor Ort sind der türkische Präsident Erdogan, der US-Präsident Donald Trump und der russische Regierungschef Putin – für Viele der ausschlaggebende Punkt zur Demonstration. Doch was als friedlicher Protest und als Zeichen an die hiesige Politik gedacht war – eskalierte an vielen Stellen. Das gewünschte Ziel wurde teilweise verfehlt, legte Hamburg lahm und setzte es an einigen Stellen sogar in Flammen. Die Polizei scheint an vielen Stellen mit den Menschenmassen überfordert zu sein und habe bereits bundesweite Unterstützung angefordert.

Versteht mich nicht falsch, Demonstrationen sind wichtig. Seine Meinung zu vertreten und ein Zeichen zu setzen ist richtig. Engagement ist notwendig um eine Veränderung hervorzurufen. Doch die Randale in den Straße, das Verschmieren von Häusern, das Abfackeln von Mülleimern oder gar Autos hat nichts mit dem eigentlichen guten Willen einer Demonstration zu tun.

Es heißt „Hamburg meine Perle“ – diese schöne Stadt brennt und wird gerade mutwillig zerstört. Wem soll diese Zerstörung helfen? Diese vereinzelten Gruppen von Chaoten, die eine Demonstration nutzen, um zu eskalieren, wissen nicht was sie eigentlich anrichten und welches Licht sie auf eine eigentlich gute Sache werfen. Hamburg bleib stark.

(lbr)