Heike Wagner von der Buchhandlung Seifert in Hameln hat auch in der Corona-Krise einen Buchtipp für Sie:

Was könnte in dieser Zeit besser passen, als der Roman „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger (Fischer Verlag)?

Aufgewachsen in Nairobi und als 17-Jähriger mit den Eltern nach Cornwall gezogen, in einen kleinen Küstenort, hat Ironmonger schon einiges erlebt, von der Welt gesehen und als promovierter Zoologe später in der IT-Branche Fuß gefasst. Sein großes literarisches Interesse und die Liebe zum Schreiben haben ihn bewogen, sich mit der Menschheit sowie den Dingen der Welt auseinanderzusetzen und dies in seinen Werken festzuhalten.

Mit klugen Gedanken aus Philosophie und Menschheitsgeschichte strickt Ironmonger einen Roman um einen Londoner Investmentbanker, der ein Programm entwickelt, das eine Menschheitskatastrophe vorhersieht, und mit Bewohnern eines kleinen Küstendorfes, an dessen Strand er gespült wurde, versucht, einen ebenfalls gestrandeten Wal zu retten.
Eine abstrus und apokalyptisch anmutende Geschichte, die jedoch gut lesbar und spannend genau in unsere derzeitige Krise passt. (red)

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