In den spĂ€ten 70ern legten sie oft zusammen und holten am “HĂ€usle” in der Weinbrennerstraße in MĂŒhlburg Pommes Frites aus dem Automaten …

Michael schreibt dazu:

“Liebe MĂŒhlburger,

wenn Sie in den 70ern bis in die 80er in MĂŒhlburg gelebt und im Umkreis der Weinbrennerstraße gewohnt haben, sind Sie um den “Pommes-Automaten” nicht herumgekommen.

FĂŒr mich als junger Kerl, war das die Revolution. BurgerlĂ€den wie sie es heute in HĂŒlle und FĂŒlle gibt, waren zu diesem Zeitpunkt eher selten anzutreffen.

Also legten wir, nachdem wir die Gegend hinter dem Rollschuhplatz bei der Friedrich-Ebert-Schule “unsicher” gemacht oder bei der Alb gespielt und HirschkĂ€fer gejagt hatten, unser Geld zusammen und ließen uns im “HĂ€usle” eine 1-DM-MĂŒnze geben. Dann setzten wir das Teil in Gang.

Wie die Pommes geschmeckt haben, weiß ich nicht mehr. Aber wir sind darĂŒber hergefallen und ich weiß noch genau, dass es immer Ärger gab, weil keiner zu kurz kommen wollte. Denn es war etwas ganz Besonderes – der Geschmack war, glaube ich heute, eher zweitrangig.”

Wir alle kennen das GefĂŒhl leckerer Pommes. Insoweit du frĂŒher im Hamelner SĂŒdbad gewesen bist. Oder in Bad Pyrmont, in Bad MĂŒnder oder auch in Springe…Hauptsache einmal Pommes. Aber mit Mayo!

Text und Foto -> https://www.spdmuehlburg.de/meldungen/fundstueck-des-jahres-hitec-aus-den-70ern-br-der-fritomat/