Rinteln (ots) Am Mittwoch kaufen ein 49-j√§hriger Rintelner und seine 45-j√§hrige Frau in Monheim ein gebrauchtes Fahrzeug f√ľr einen Kaufpreis von 19.000 Euro.

Der Verk√§ufer des Fahrzeug √ľbergibt ihm dabei die notwendigen Zulassungs-bescheinigungen sowie einen Original-Fahrzeugschl√ľssel. Ein Kaufvertrag wird abgeschlossen, der Verk√§ufer zeigt seinen Pass und das Paar geht davon aus, dass alles seine Richtigkeit hat. Das Geld wird in bar √ľbergeben.

Am Donnerstag wollen beide das Fahrzeug in der Zulassungsstelle in Rinteln zulassen. Dabei f√§llt der Mitarbeiterin der Zulassungsstelle auf, dass die sogenannte “FIN”, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer, in den Auskunftssystemen einliegt als in den Niederlanden gestohlen. Die Polizei wird informiert.

Bei den weiteren √úberpr√ľfungen stellt sich heraus, dass die vom Verk√§ufer angegebene Anschrift nicht existiert und das am Fahrzeug angebrachte Kennzeichen nicht ausgegeben ist. Das Fahrzeug wurde durch die Polizei beschlagnahmt.

F√ľr das Rintelner Paar bedeutet das jetzt: Auto weg, Geld weg.